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Zahlreiche KfW-Programme fördern umweltgerechtes Modernisieren und Bauen

Auch wenn die Eigenheimzulage vor fünf Jahren abgeschafft wurde, gibt es immer noch staatliche Förderung für den Hausbau. Über zahlreiche KfW-Programme beteiligt sich der Staat weiterhin am Erwerb und der Sanierung von Immobilien. Die KfW-Förderung besteht in der Regel in verbilligten Krediten oder Zuschüssen für die Schaffung von Wohneigentum, ökologisches Bauen oder Modernisierungen.

Vor allem umweltgerechtes Modernisieren und Bauen wird im Rahmen der KfW-Programme gefördert. So wird beispielsweise im Rahmen der KfW-Programme 153 und 154 Energie sparendes bauen oder kaufen gefördert. Wer sich für den Bau oder Kauf eines KfW-Effizienzhauses 70 oder eines Passivhauses entscheidet, dessen Heizverbrauch mindestens 30 Prozent unter den gesetzlichen Energievorgaben liegt, erhält bei der KfW-Förderbank im Rahmen des KfW-Programms 153 einen Kredit mit 2,47 Prozent Effektivzins bei zehnjähriger Laufzeit.

Soll ein KfW-Effizienzhaus 85 gebaut oder gekauft werden, das beim Energie sparen hilft, indem es mindestens 15 Prozent weniger Heizenergie verbraucht als ein Neubau nach heutigen Vorgaben, zahlt im Rahmen des Programms 154 bei einer Laufzeit von zehn Jahren 3,85 Prozent Effektivzins.

Auch die CO2-Reduktion wird im Rahmen verschiedener KfW-Programme gefördert. So ist im Rahmen des Programms 430 bei der energetischen Gebäudesanierung ein Zuschuss von bis zu 15.000 Euro möglich, wenn das Gebäude anschließend mindestens 15 Prozent sparsamer ist, als es das Gesetz derzeit für Neubauten vorschreibt. Für die gleichen Maßnahmen gewähren die KfW-Programme 151 und 152 verbilligte Kredite mit Effektivzinssätzen von 1,41 bzw. 2,47 Prozent.

Schließlich werden auch Investitionen in erneuerbare Energien von der KfW-Förderbank unterstützt. So sollten Eigenheimbesitzer, die künftig Strom aus Sonnenenergie oder Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen erzeugen wollen, den Bau einer Solarthermie-Anlage planen, oder ihre Immobilie mit einer Wärmepumpe heizen wollen, einen Blick auf die Förderprogramme zu Erneuerbaren Energien werfen.

Quelle: n-tv.de, immowelt.de
Bild: Kornelia Haslbeck (Flickr), Harald Reiss (Pixelio)

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