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Worauf muss man bei der Kellerdämmung achten?

Beim Hausbau stellen viele Bauherren hohe Ansprüche. So sollen die eigenen vier Wände optisch ansprechend sein, umweltbewusst und sparsam im Verbrauch. Da das auch für den Keller gilt, sollte man der Kellerdämmung besondere Aufmerksamkeit schenken. Denn die Entscheidung für eine bestimmte Dämmung im Keller beeinflusst nicht nur die Baukosten, sondern auch den späteren Komfort im Untergeschoss.

Generell gibt es für die Kellerdämmung klare Vorgaben. So schreibt die Energieeinsparverordnung, kurz EnEV, vor, dass Wohnkeller gedämmt werden müssen, während bei reinen Nutzkellern für Heizung oder Stauräume nicht zwingend eine Dämmung vorgesehen ist. Hierbei stellt allerdings das offene Treppenhaus im Nutzkeller eine Ausnahme dar: Da dieses dem Wohnraum im Erdgeschoss zugeordnet wird, muss es auch gedämmt werden.

So hängt also von der künftigen Nutzung des Kellers ab, wo die Dämmung des Kellers angebracht wird. Wenn der Keller nicht beheizt werden soll, dann ist eine Dämmung der Kellerdecke ausreichend. Soll der Keller allerdings später beheizt werden, dann müssen Kellerwände und Boden gedämmt werden.

Es gibt verschiedene Arten der Kellerdämmung, die alle ihre Vor- und Nachteile haben. Je nach Situation vor Ort empfiehlt sich eher eine Außen-, eine Kern- oder eine Innendämmung. In manchen Fällen kann sich auch eine Kombination der verschiedenen Möglichkeiten anbieten.

Generell sollte bei der Kellerdämmung auf einen guten Anschluss der Dämmschichten an der Kellerwand zur Außenwanddämmung geachtet werden. Um Energie zu sparen sollten unbeheizte Keller gut gegen den beheizten Treppenaufgang gedämmt werden. Um Wärmebrücken und Feuchtigkeit zu vermeiden, sollte bei der Kellerdämmung auf jeden Fall ein Fachmann hinzugezogen werden.

Quelle: homesolute.com, thema-energie.de
Bild: Lutz Hering, Thomas Max Müller (Pixelio)

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