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Wohnriester, Zuschüsse, Steuerförderung: Günstige Geldspritzen für Häuslebauer

Gewusst wie: Der Staat verspricht Bauherren, Hauskäufern und Modernisierern jetzt eine gute Stange Geld - vorausgesetzt, die richtigen Bedingungen werden erfüllt!

Der Wohnriester wurde im November 2008 als günstige Förderung für Haus- und Wohnungseigentümer eingeführt: Der Eigenheimbesitzer muss jährlich mindestens 4 Prozent seines Bruttoeinkommens bis maximal 2100 Euro in die Tilgung seines Riester-Darlehens stecken, und erhält so ganz einfach pro Jahr 154 Euro Grundzulage. Diese Zulage erhöht sich sogar noch einmal für jedes Kind um 185 Euro!

Voraussetzungen für den Wohnriester: Die Eigenheimbesitzer müssen selbst in der Immobilie wohnen, das Darlehen muss spätestens bis zum 68. Lebensjahr zurückgezahlt worden sein und der Darlehensvertrag muss vom Bundesamt für Finanzdienstleistungsaufsicht offiziell zertifiziert worden sein!

Unvergleichbar günstig sind auch die Darlehen der KfW-Förderbank (KfW) im Programm "Energieeffizient bauen". Wer sich ein Energiesparhaus zulegt, der kann mit bis zu 50.000 Euro an Zulage rechnen! Ebenso knausert die KfW bei ihrem Wohneigentumsprogramm nicht: Hier stehen Darlehen für bis zu 30 Prozent der Gesamtkosten oder maximal für 100.000 Euro zur Verfügung.

Auch umweltbewusste Modernisierer kommen bei der KfW ganz auf ihre Kosten: Das Programm "Energieeffizient sanieren" schreibt vor, dass, je besser die Instandsetzung und Modernisierung für die Umwelt ist, desto niedriger der Zinssatz ausfällt, den die KfW berechnet. Wer in seinem Eigenheim gar Pelletkessel, Solarkollektoren oder Wärmepumpen installiert, erhält dafür ebenso Zuschüsse vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa).

Als Immobilienkäufer oder frischgebackener Bauherr lohnt es sich, sich auch in den eigenen Kommunen und Kirchen umzuhören: Hier werden oftmals Baukostenzuschüsse oder verbilligte Bauplätze zur Verfügung gestellt - jedoch oft nur für Familien mit Kindern. Für fast alle Förderprogramme gelten Einkommensgrenzen.

Auch Baudenkmal-Eigentümer erhalten bei einer Sanierung des Bauwerks eine hohe Steuerförderung. Zehn Jahre lang können jeweils 9 Prozent der Sanierungskosten als Sonderausgaben abgesetzt werden. Der Steuerberater des Vertrauens wird hier mit Rat und Tat zur Seite stehen können.

Quelle: focus.de, faz.de
Bild: Andreas Morlok (Pixelio) chocolat01 (Pixelio)

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