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Wohnen und Arbeiten mit Lebensqualität: Hamburger HafenCity

Hamburgs HafenCity ist nicht nur das prestigeträchtigste, sondern mit einer Ausdehnung von 3,3 Kilometern und einer Gesamtfläche von 157 Hektaren auch das größte Bauprojekt Europas.

Noch ist die riesige Fläche, die rund um den Hafen und nur 800 Meter vom Hamburger Rathaus entfernt liegt, nicht einmal zu einem Bruchteil bebaut. Das Projekt, das von unterschiedlichen renommierten Architekten vorangetrieben wird, wird bis 2025 umgesetzt sein. Doch schon jetzt strömen viele Tausend Architekurbegeisterte in die Hamburger HafenCity, um die Baufortschritte und die neuen Strukturen auf sich wirken zu lassen.

Bis jetzt wohnen in der Hamburger Hafencity rund 1500 Menschen, und 190 Unternehmen haben ihren neuen Firmensitz dorthin verlegt. Insgesamt sind 5500 Wohnungen für 12.000 Menschen geplant, rund 40.000 sollen einmal dort arbeiten.

Freiräume spielen beim städtebaulichen Projekt HafenCity eine besondere Rolle: Plätze, Promenaden und Parks an und sogar auf dem Wasser dominieren das Hafencitybild. Das Konzept sieht vor, dass keine Gebäude direkt am Wasser stehen und die Besucher dazwischen spazieren gehen können. Eine Fußgängerzone wird die Elbe mit der Speicherstadt verbinden, ein neues Kreuzfahrtterminal und ein Hotel mit 400 Zimmern sind in Planung.

Zwei große Plätze entstanden an den Köpfen von Sandtorhafen - die Magellan-Terrassen - und vom Grasbrookhafen - die Marco-Polo-Terrassen. Letztere zeichnen sich durch ihren grünen Charakter aus. Grasinseln und Holzdecks laden zum ausgedehnten Verweilen im Schatten der Amberbäume, Sumpfzypressen und Weiden ein. Eine Ruheoase mitten in der Stadt! Von den Magellanterrassen führen historische Brücken zu geschwungenen Schwimmpontons, die sich mit den Gezeiten heben und senken.

Und wenn sich das Wasser einmal von seiner wilden Seite zeigt? Kein Sorge: Bei Sturmfluten haben die Bewohner nichts zu befürchten, denn ihre Häuser sind auf flutsicheren Betonsockeln konstruiert. Cafés, Bars und alle anderen Gebäude im Erdgeschoss sind mit Fluttoren ausgestattet- solange das Wasser vor der Tür steht, bleiben sie geschlossen.

Dem Hamburger Michel als Stadtwahrzeichen wird wohl die "Elphi" in der Hafencity Konkurrenz machen, wenn sie einmal fertig gebaut ist. Das neue Glasgebäude der Elbphilharmonie wird drei Konzertsäle, ein Parkhaus, ein Hotel und 40 Eigentumswohnungen beinhalten. Sie soll an der höchsten Stelle 110 Meter in den Himmel ragen und von überall her zu sehen sein.

Quelle: manager-magazin.de, hafencity.com
Bild: m.prinke (Flickr)

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