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Wenn die Heizung gluckst: Heizkörper entlüften in vier Schritten

Wenn die Heizung nicht richtig warm wird, obwohl das Thermostatventil voll aufgedreht ist oder die Heizung seltsam gluckst, dann muss man den Heizkörper entlüften. Dafür muss man nicht unbedingt gleich den Heizungstechniker rufen. Wir erklären, wie man in vier einfachen Schritten selbst den Heizkörper entlüften kann.

Luft in der Heizung oder den Heizungsrohren sorgt dafür, dass das Wasser innerhalb des Heizkörpers nicht mehr ausreichend zirkulieren kann. Die Heizung beginnt zu glucksen und heizt nicht mehr richtig auf. Jetzt muss man den Heizkörper entlüften, damit die Heizung wieder funktioniert und nicht unnötig Energie verschwendet wird.

Eine solche Heizungsentlüftung kann man in der Regel ganz einfach selbst durchführen. Dazu sollte man als erstes das Thermostatventil auf die höchste Heizstufe aufdrehen. Im zweiten Arbeitsschritt hält man eine Schüssel oder ein anderes Gefäß unter das Lüftungsventil, das sich an der Endverschraubung oben rechts oder links am Heizkörper befindet. Jetzt kann man das Entlüftungsventil langsam mit einem Heizkörperschlüssel entgegen dem Uhrzeigersinn öffnen und die eigentliche Entlüftung der Heizung beginnt.

Sobald man das Lüftungsventil geöffnet hat, hört man auch schon, wie die eingeschlossene Luft entweicht. Dabei kann unter Umständen auch heißes Wasser entweichen, weshalb die Auffangschüssel während des gesamten Vorgangs unter das Ventil gehalten werden sollte. Es gibt übrigens auch spezielle Behälter mit integriertem Vierkantschlüssel, die man nur drehen muss.

Wenn nur noch Wasser aus dem Lüftungsventil austritt und keine Luft mehr, muss man den Vierkantschlüssel im Uhrzeigersinn drehen, um das Ventil wieder zu schließen und schon ist man fertig. So einfach ist es einen Heizkörper zu entlüften!

Quelle: heimwerker.de, heizungsfinder.de
Bild: Rainer Sturm (Pixelio)

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