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Wenn der Abfluss mal verstopft ist: Verbrauchertipps gegen Notdienst-Abzocker

Nach getaner Arbeit bei erbrachten Handwerkerdienstleistungen stehen dem Kunden oft die Haare zu Berge, wenn die Rechnung ins Haus flattert. Vor allem für Notdienste aus dem Handwerksbereich muss man meistens unerwartet tief in die Tasche greifen. Die scheinbar überhöhten Rechnungen werden oft zum Zankapfel zwischen Verbraucher und Auftragnehmer.

Laut der Verbraucherzentralen nutzen Handwerker die Notlagen häufig und gerne aus, um den betroffenen Kunden dann richtig zur Kasse zu bitten. In Rechnung gestellt werden zum Beispiel übertrieben hohe Nacht- und Notdienstzuschläge oder auch Spezialgeräte, die allerdings gar nicht eingesetzt wurden, oder aber der Einsatz nicht notwenig gewesen wäre. Es gibt sogar Schlüsseldienste, die außerhalb der Geschäftszeiten über 250 Prozent Aufschlag berechen. Das ist zu viel!

Wenn das Türschloss klemmt oder ein Rohrbruch den ganzen Keller unter Wasser setzt, ist man froh, wenn jemand einem schnell und professionell aus der Patsche hilft. Unter Druck unterschreibt man vor Ort zumeist dann ohne genaue Prüfung unübersichtliche und schwer nachvollziehbare Arbeitsberichte, die dann jedoch leider später die überhöhte Rechnung rechtfertigen können.

Wichtig ist daher, die Rechnung oder den Arbeitsbericht vor Ort genau unter die Lupe zu nehmen. Vor allem sollte man Vorsicht walten lassen, wenn die Rechnung sofort in bar beglichen werden soll. Wer im Nachhinein berechtige Zweifel an den gesalzenen Rechnungsbeträgen hat, der sollte zunächst nur einen angemessenen Teilbetrag der Gesamtsumme überweisen. Auch auf rechtswidrige Geschäftsbedingungen sollte man achten, auf die sich Klempner- Notdienste gerne berufen. Kunden können sich in solchen Fällen an die Verbraucherzentrale wenden, die solche Klauseln dann abmahnt.

Quelle: focus.de, verbrauchernews.de
Bild: RainerSturm (Pixelio), ETZploited (Flickr)

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