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Weihnachtliche Düfte: So bringen Sie Weihnachtsaroma nach Hause

Zu Weihnachten gehören Lichterketten und Tannenbaum, Glühwein und Weihnachtsgans - und all die passenden Gerüche. Nicht nur der Geruch von Tannenzweigen sollte durchs Haus ziehen, auch Orangen, Zimt, Nelken, Essensduft, Räuchermännchen und Plätzchen gehören zu Weihnachten.

Der Weihnachtsmarkt in der Stadt hat schon geöffnet aber die Wohnung riecht immer noch im wesentlichen nach ein bisschen Herbstmatsch und dem Knoblauchbrot von gestern abend? Wenn weihnachtliche Düfte nicht von allein auftauchen wollen, kann man sie auf folgende Weisen ins Haus einladen:

Weihnachtsdüfte fürs Haus

Die ganze Wohnung duftet nach Weihnachten - dafür muss man keine kleinen Wälder an Tannenbäumen in der Wohnung verteilen. Es reicht erstaunlicherweise, den Herd anzumachen. Lässt man in einem Topf nicht nur Wasser sondern auch ein paar Zitronen, Zimt und Nelken kochen, riecht die Wohnung schon wunderbar nach Weihnachten. Wer Zitronen nicht so sehr mit Weihnachten verbindet, kann die Mischung auch ändern: Zweige, vor allem von stark harzenden Bäumen, kann man mitkochen. So kann die Wohnung nach Tanne, Zimt, Äpfeln und Orangen riechen. Eine besonders edle Zutat ist echter Vanilleextrakt.

Weihnachtsduft verschenken

Was könnte schöner sein, als Weihnachten auch noch mitnehmen zu können? Man kann weihnachtliche Duftsäckchen selber machen und damit Freunden die Möglichkeit geben, zum Beispiel auch ihr Auto nach Weihnachten riechen zu lassen. Ein Duftsäckchen kann man leicht selbst nähen (egal in welcher Form) und füllt es man am besten zunächst mit etwas Watte.

Diese beträufelt man mit Duftölen (zum Beispiel Zimt oder Weihnachtsmischungen). Oder man verwendet nur Gewürze: Nelken, Zimtstangen und Piment (Nelkenpfeffer) sorgen für das richtige Weihnachtsaroma. Orangen riechen meist getrocknet nicht mehr so stark, aber man kann die Säckchen stattdessen direkt mit etwas Orangenöl oder Zitronenöl beträufeln.

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Weihnachtliche Gerüche im Kindergarten

Im Kindergarten gehören weihnachtliche Düfte mit zur Vorbereitung auf die Weihnachtszeit. Auch wenn ein Kindergarten nicht christlich ist, kann man mit den Kindern die besonderen Gerüche der Winterzeit erkunden:

Sie können in einem Ratespiel zum Beispiel die verschiedenen Inhalte der Duftsäckchen erkennen lernen. Vor allem mit Gewürzen kann man auch ein wenig mehr experimentieren: Roter Früchtetee schmeckt ganz anders, wenn man ein wenig Zimt hinzu gibt (oft zum Beispiel auch ganz ohne Zucker süßer). Wie immer reichen für Kindernasen und -münder sehr kleine Mengen der intensiven Duft- und Geschmacksstoffe!

Kinder können weihanchtliche Gerüche selber machen, indem sie Nelken dekorativ in (unbehandelte) Orangen stecken.

Weihnachtskaramellen

Wenn man den Weihnachtsduft im Haus nicht nur "simulieren" möchte, kann man mit diesem einfachen Rezept weihnachtliche Düfte durch die Wohnung ziehen lassen UND ein Geschenk vorbereiten:

Rezept für Glühwein-Karamell-Bonbons

Als erstes mischt man in einer beschichteten Pfanne 500g braunen Zucker (weißer geht auch) mit ca. 250ml Rotwein. Der Zucker sollte ganz nass sein, aber er muss nicht schwimmen.

Das ganze mit ca. 1TL Zimt, 1/2TL Nelkenpfeffer/Piment, 1/2TL gemahlenem Ingwer, 1 Prise Kardamon und 1TL Vanille (oder 2TL Vanilleextrakt auf Wodkabasis oder 2 Päkchen Vanillezucker) verrühren und auf mittlerer Stufe erhitzen.

Nach einer Weile beginnt der Zucker, sich zu verflüssigen. Die Masse soll kochen! Durch die Wohnung werden jetzt bereits sehr weihnachtliche Gerüche ziehen.

Man sollte weiterhin regelmäßig umrühren und warten, bis die gesamte Flüssigkeit verdampft ist. Im nächsten Schritt wird der erst bröslige Zucker wieder flüssig, weil er in der Pfanne schmilzt.

Wer geduldig ist und Erfahrung hat, kann abwarten, bis der ganze Zucker wieder geschmolzen ist. So entsteht ein noch aromatischeres Karamell. Man kann aber auch vorher bereits die Hitze aufs untere Drittel reduzieren und ca. 300ml Sahne zur Masse hinzugeben.

Achtung: Das kann spritzen und der Zucker wird zunächst ziemlich verklumpen. Keine Sorge, er löst sich unter ständigem Rühren wieder auf.

Jetzt muss man immer wieder eine Probe machen: Dazu einfach einige Tropfen des Zuckerpaste auf einen mit Fett (Butter oder Öl) eingeriebenen Unterteller geben. Entspricht die Konsistenz nach einer Minute im Kühlschrank der gewünschten Konsistenz der fertigen Bonbons, gießt man die ganze Masse in eine gefettete Form oder auf ein Backblech.

Eine kurze Zeit abkühlen lassen und dann, sobald die Masse stabil genug ist, mit einer gefetteten Schere in Stücke schneiden.

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