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Wärmedämmen, Isolieren, Abdichten: Energetisch Bauen nach der neuen Energiesparverordnung

Nach der neuen Energiesparverordnung 2009 steigen die Anforderungen an Wärmedämmung und Heizenergie noch einmal deutlich an und stellen Bauherren und Sanierer vor neue Herausforderungen in Sachen Aufrüstung und energiesparende Materialien.

Dabei müssten manche Immobilienbesitzer kräftig in die Tasche greifen, damit sich die neuen Anforderungen umsetzen lassen. Wer die Regelungen der alten EnEV 2007 noch nutzen will, der sollte sich beeilen. Denn ab dem 1. Oktober 2009 gelten die neuen Klimaschutz-Regeln! Der Beginn der Bauarbeiten gilt bei Sanierungen als Stichtag.

Allerdings treffen die neuen Regelungen nicht alle Immobilienbesitzer gleichermaßen hart. Der Neubau eines Hauses wird im Zweifelsfall nur geringfügig teurer durch die neuen Energiesparmaßnahmen. Die Zusatzkosten der paar Zentimeter mehr an Wärmedämmung von Dach und Außenwänden fallen im Vergleich zu den Arbeitskosten auch nur geringfügig höher aus.

Der Kauf von gebrauchten Immobilien sollte gut durchgerechnet werden. Der Umbau oder Ausbau eines Altbaus muss nach der neuen Energiesparverordnung strengere Grenzwerte einhalten, und Dach, Keller und Außenwände müssen noch dicker gedämmt werden als bisher.

Sparfüchse sollten beachten, dass Immobilien, die an die neuen Energiesparregeln angepasst werden, den großen Vorteil haben, dass der Wiederverkaufswert deutlich gesteigert wird. Wer erst einmal abwartet, bis die neuen Regelungen verbindlich werden, muss damit rechnen, dass Fachunternehmen ihm beim Nachrüsten und Sanieren eingehend auf die Finger klopfen. Besser ist, die Wärmedämmung also sofort ein wenig dicker zu kalkulieren und einzubauen, damit böse Überraschungen durch Bußgelder oder Abmahnungen gleich vermieden werden.

Quelle: focus.de, enev-online.de
Bild: Bryn Pinzgauer (Flickr), Bernd Sterzl (Pixelio)

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