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Wann kann Wohngeld beantragt werden?

Wohngeld stellt einen Mietzuschuss oder einen Zuschuss bei besonderer Belastung von Eigentumswohnungs- oder Eigenheimbesitzern dar. Einen Teil der Wohnkosten trägt in jedem Fall immer die wohngeldberechtigte Person selbst (eingeschlossen weitere Haushaltsmitglieder). Wann kann Wohngeld beantragt werden? Beantragt werden kann es immer dann, wenn die Anspruchsvoraussetzungen gegeben sind. Informationen erteilt jede Wohnungsbehörde, Gemeindeverwaltung und natürlich die zuständige Wohngeldstelle..

Bewilligungszeitraum beträgt allgemein ein Jahr

Um Wohngeld zu erhalten, muss ein Antrag bei der zuständigen Wohngeldbehörde gestellt werden. Anträge nehmen die zuständigen Wohngeldbehörden der Kommunen entgegen. Formulare gibt es teilweise online zum Ausfüllen und Runterladen.

Je nach Bundesland sind verschiedene Antragsmuster vorgeschrieben. Selbstverständlich gibt es Anträge auch bei der jeweiligen Wohngeldstelle. Hier ist man auch bei Fragen und Ausfüllen behilflich. Mitarbeiter müssen gleichfalls über Rechte und Pflichten nach dem Wohngeldgesetz aufklären.

Den Wohngeldantrag stellt die wohngeldberechtigte Person oder ein Bevollmächtigter für einen Mieter oder Eigentümer Wohnung/Eigenheim. Wohngeld wird nur auf ein inländisches Bankkonto überwiesen. Bankbelege über die letzten drei Monate müssen als Nachweis geringer Einkünfte vorgelegt werden.

Wann kann Wohngeld beantragt werden, ist eine nicht unwichtige Frage. Das Wohngeldgesetz schreibt vor, dass erst ein Antragseingang eine berechtigte Wohngeldzahlung auslöst. Rückwirkend zum Monatsbeginn erfolgt die Leistung. Weiter zurückliegende Zeiträume sind bis auf zwei Ausnahmen vom Wohngeldgesetz nicht gedeckt.

Wie lange Wohngeld gezahlt wird, hängt von den der Bewilligung zugrunde liegenden Einkommens- und Vermögenssituation ab. Ändert sich diese nicht wesentlich zu Gunsten des Wohngeldempfängers, erstreckt sich der Bewilligungszeitraum auf zwölf Monate.

Nach Ablauf des Bewilligungszeitraumes kann ein neuer Antrag gestellt werden. Um als Berechtigter weiterhin Wohngeldleistungen zu erhalten, muss eine erneute Antragstellung möglichst vier bis sechs Wochen vor Terminablauf vorgenommen werden. So lässt sich eine Unterbrechung der laufenden Wohngeldzahlung vermeiden.

Nachträgliche Antragstellung bei Wohnkostenerhöhung

Antragstellung und Gewährung von Wohngeld können zeitlich in Ausnahmefällen voneinander abweichen. Ein erster Fall liegt vor, wenn sich die zuschußfähigen Wohnungskosten nachträglich um mehr als 15 Prozent erhöhen. Wohngeldberechtigte können das Wohngeld mit einer Frist von vier Wochen (nach Kenntniserlangung) rückwirkend beantragen.

Wann kann Wohngeld außerdem beantragt werden - In bestimmten Fällen kann Wohngeld für einen in der Zukunft liegenden Zeitpunkt (Wohnung/Eigenheim wird demnächst bezugsfertig) beansprucht werden. Die Auszahlung erfolgt immer erst nach dem tatsächlichen Beziehen.

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