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Verhandlung beim Hausverkauf - Annäherung gegensätzlicher Interessen

Hat ein potenzieller Käufer die Immobilie besichtigt und auch den für die Entscheidung relevanten Anhang (Ehepartner, Kinder oder als Sachverständige hinzugezogene Bekannte) positiv gestimmt, kommt es nun auf die Verhandlung beim Hausverkauf an. Die Verkaufsbedingungen zwischen dem Verkäufer und dem interessierten Käufer müssen verhandelt werden. Bei Immobiliengeschäften ist es üblich Verkaufspreise mit dem Zusatz VB (Verhandlungsbasis) zu versehen. Auch Festpreisangebote gibt es, jedoch sind die eher selten.

Haus mit Strategie und ohne zeitlichen Druck verkaufen

Der Verkaufspreis ist für viele Käufer letztlich das wichtigste Entscheidungskriterium, ob einem Kauf zugestimmt wird. Doch auch eine Reihe weiterer Bedingungen werden zum Gegenstand der Verhandlung beim Hausverkauf gemacht. Verkaufsbedingungen zu verhandeln, macht für beide Seiten Sinn. Immerhin besteht die Möglichkeit durch eine Verhandlung zu einem besseren Ergebnis zu kommen als das durch das nicht verhandeln der Fall wäre.

In der Regel hat der Verkäufer feste Vorstellungen über den Hausverkauf. Der potenzielle Käufer möchte die vom Verkäufer aufgestellten Verkaufsbedingungen zu seinen Gunsten ändern. Änderungen betreffen dabei den Verkaufspreis, Regelungen zur Mängelbeseitigung, die Übernahme von Einrichtungen, Wohnrechte oder die Zahlung der Provision an einen beteiligten Makler.

Ein Verkäufer möchte seine Immobilie verkaufen. Doch soll der Verkauf nur mit geringfügen Zugeständnisse über die Bühne gehen. In der Verhandlung beim Hausverkauf müssen die gegensätzlichen Interessen zu einander finden. Erreicht werden kann das, durch ein geschicktes Vorgehen.

Bei der Verhandlung muss der Verkäufer Forderungen in einer realistischen Größenordnung stellen. Abhängig ist das unter anderem davon, ob dem Käufer mehrere Immobilienangebote zu ähnlichen Preisen vorliegen. Nur wenn der Verkäufer seine Kaufpreisforderung entsprechend reduziert, ist dann ein Verkauf möglich.

Überlegen sollte sich der Verkäufer auch, ob die Reduzierung des Verkaufspreises oder die zeitweilige Vermietung mehr Vorteile bringt. Zeitdruck und mangelnde Alternativen sind für das Führen erfolgreicher Verkaufsverhandlungen meist von Nachteil.

Einschaltung eines sachkundigen Dritten von Vorteil

Die Verhandlung beim Hausverkauf wird für einen Verkäufer immer dann das gewünschte Ergebnis bringen, wenn er über Alternativen verfügt. Eine Alternative (mehrere Kaufinteressenten, Spielraum beim Verkaufspreis) ist deshalb sinnvoll, weil sie ihn vor der Annahme für ihn ungünstiger Bedingungen bewahren kann.

Die Einschaltung eines sachkundigen Dritten (Sachverständigen) kann für den Verkäufer von Vorteil sein, da dieser mit Lösungen aus der Sicht einer neutralen Person stockende Verhandlungen wieder beleben kann.

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