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Ungewöhnlich Wohnen 2: VitraHaus zeigt wie aufregend Inneneinrichtung sein kann

Wer wissen will, was ungewöhnlich Wohnen bedeutet, der sollte das VitraHaus des Möbelherstellers Vitra in Weil am Rhein bei Basel besuchen. In diesem ungewöhnlichen Einrichtungshaus kann der Besucher hautnah erleben, wie spannend Wohnen sein kann.

Allein die Architektur des VitraHauses ist mehr als ungewöhnlich. Das Schweizer Architektenduo Herzog & de Meuron hat hier eine architektonische Antithese zum modernen Wohnen durch Stildiktat geschaffen. Wie die Architekten erklären, verbinden sich im Konzept des Hauses die beiden Grundthemen 'Urhaus' und Stapelung. So besteht das VitraHaus aus zwölf Urhäusern, die in fünf Ebenen übereinander gestapelt wurden. Der ungewöhnliche Häuserhaufen ragt bis zu 15 Meter in die Höhe.

Doch nicht nur von außen ist das VitraHaus beispielhaft für ungewöhnliches Wohnen. Im Inneren des Einrichtungshauses präsentiert Vitra seine 'Home Collection' auf nicht weniger ungewöhnliche Weise. Anders als in gewöhnlichen Einrichtungshäusern erwarten den Besucher im VitraHaus realistisch wirkende Wohnarrangements in denen sich die Möbel der Vitra Home Collection mit Leuchten und Accessoires anderer Hersteller, extra angefertigten Teppichen und zahlreichen Gegenständen aus aller Welt mischen.

Auf diese ungewöhnliche Weise wurden im VitraHaus die unterschiedlichsten Wohnszenarien, von bürgerlich bis Boheme, in denen die gesamte Bandbreite der Vitra Kollektion zu sehen ist. So zeigt die Inneneinrichtung des VitraHauses Klassiker wie den Eames Lounge Chair, ebenso wie die Entwürfe zeitgenössischer Designer wie die der französischen Brüder Bouroullec und der Niederländerin Hella Jongerius.

Ungewöhnlich ist auch die preisliche Bandbreite, die im VitraHaus präsentiert wird. Sie reicht vom Elephant Stool von Sori Yanagi für 75 Euro bis hin zum Eames Lounge Chair, der in seiner aufwendigsten Ausführung knapp 7500 Euro kostet. Neben zahlreichen Anregungen zum ungewöhnlichen Wohnen sollen Besucher hier die Botschaft mitnehmen, dass es den typischen Vitra-Stil eben nicht gibt.

Quelle: welt.de, baunetz.de
Bild: Diogo Valério, Héctor Guerra (Flickr)

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