Excite

Tipps zur Vermietung des Feriendomizils

Ein Ferienhaus bietet nicht nur eine praktische Unterkunft für den Familienurlaub. Die Vermietung des Feriendomizils eröffnet auch noch eine attraktive Einnahmequelle, durch die sich Instandhaltungskosten und laufende Kosten der Ferienimmobilie decken lassen, und die eventuell auch einen Familienurlaub in ferneren Gefilden finanziert.

Ein paar Tipps zur Vermietung des Feriendomizils helfen wichtige Aspekte zu beachten, denn neben der Suche nach Urlaubern müssen auch steuerliche Kriterien unter die Lupe genommen werden. Da Ferienhäuser in den meisten Fällen von den Eigentümern nur wenige Wochen im Jahr genutzt werden und den Rest der Zeit leer stehen, ist die Vermietung des Feriendomizils aber auf jeden Fall eine Überlegung wert.

Das Potenzial, das sich hinter der Vermietung von Ferienimmobilien verbirgt, haben auch Vermietungsagenturen längst erkannt. Wie Mirko Morczinek, Vorsitzender der Geschäftsleitung von HomeAway FeWo-direkt, einer der weltweiten Marktführer in der Online-Ferienhausvermietung bestätigt, machen Ferienimmobilien einen großen Teil der Urlaubsunterkünfte aus: 'In Deutschland etwa sind Ferienwohnungen und -häuser inzwischen die zweitgrößte Unterkunftskategorie mit fast 45 Prozent Anteil an allen privaten Übernachtungen im Inland.'

So können Ferienhausbesitzer also professionelle Vermietungsagenturen mit der Online-Ferienhausvermietung beauftragen. Ist die Suche nach Urlaubsgästen erledigt, muss man sich auch Gedanken um die Steuern machen, denn wer seine Ferienimmobilie vermietet, der kann einerseits Investitionskosten, Werbemaßnahmen, Reparaturkosten, eventuelle Kreditzinsen oder Abschreibungen auf das Objekt von der Steuer absetzen. Andererseits müssen bei der Vermietung des Feriendomizils aber auch die Mieteinnahmen beim Finanzamt angegeben werden.

Wer sein Ferienhaus nie selbst nutzt, der kann Ausgaben für Strom, Reparaturen, Serviceverträge und Versicherungen problemlos als Werbungskosten absetzen. Etwas komplizierter wird es, wenn das Ferienhaus auch teilweise selbst genutzt wird. Dann muss nachgewiesen werden, dass bei der Vermietung des Feriendomizils eine Gewinnabsicht besteht. Ist das nicht der Fall, spricht man von 'Liebhaberei' und Verluste können nicht steuerlich geltend gemacht werden.

Quelle: diepresse.com, focus.de
Bild: zaubervogel (Pixelio)

Deutschland - Excite Network Copyright ©1995 - 2017