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Tipps für die Weinlagerung zu Hause

Weinliebhaber, die immer ein paar Flaschen ihres Lieblingsweins zu Hause haben wollen, sollten bei der Weinlagerung ein paar Grundregeln beachten. Auf diese Weise wird verhindert, dass der Wein durch ungünstige Bedingungen 'umkippt' und dann im schlimmsten Fall nach Essig schmeckt.

Um einen kleinen Weinvorrat zu Hause zu lagern, braucht man nicht unbedingt einen 'idealen' Weinkeller, aber man sollte bei der Weinlagerung auf jeden Fall darauf achten, dass der Wein keinen zu hohen Temperaturschwankungen oder Fremdgerüchen ausgesetzt wird. Während Küche und Wohnzimmer als Aufbewahrungsort für den Weinvorrat nicht geeignet sind, kann man durchaus ein Weinlager im Schlafzimmer anlegen, wenn man keinen Keller zur Verfügung hat.

Ideal für die Weinlagerung sind Temperaturen zwischen 8 und 12 Grad. Die Luftfeuchtigkeit im Weinlager zu Hause sollte weder zu hoch noch zu niedrig sein, denn zu trockene Raumluft lässt den Korken austrocknen und schrumpfen, wodurch Sauerstoff in die Flasche gelangt. Das Ergebnis ist, dass der Wein oxidiert, umkippt und am Ende schmeckt wie Essig, wie Frank Schulz vom Deutschen Weininstitut in Mainz erklärt. Ist das Raumklima hingegen zu feucht, fördert das die Schimmelbildung.

Bei der Weinlagerung zu Hause sollte man auch darauf achten, dass verkorkte Weinflaschen auf jeden Fall im Weinregal liegen müssen. Auf diese Weise wird der Korken immer vom Wein umspült und kann nicht austrocknen.

Auch die Lebenserwartung des Weins sollte bei der Weinlagerung zu Hause beachtet werden. Dabei gilt, dass ein Wein umso länger gelagert werden kann, je höher die Qualität. Während also Landweine getrunken werden sollten, bevor der neue Jahrgang auf den Markt kommt, entwickeln Beeren- und Trockenbeerenauslesen sowie Eisweine ihre volle Reife und Eleganz meist erst nach mehreren Jahren und können teilweise mehrere Jahrzehnte gelagert werden.

Quelle: fr-online.de, wein-ziele.com
Bild: Thomas Euler (Flickr)

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