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Sydney wird erweitert

Wenn man an Australien denkt, kommt einem neben den Kängurus sicher auch die beeindruckende Architektur der Oper in den Sinn. Die Oper, das Wahrzeichen von Australien in Sydney. Umstrukturierungen innerhalb der Stadt scheinen aktuell das weltweit bekannte Wahrzeichen durch neue Gebäude auf Dauer zu verdrängen. Es sind nicht nur Gebäude, die entstehen sollen, in ein komplettes Stadtviertel namens Barangaroo werden aktuell Milliarden investiert.

Es handelt sich hierbei um ein ungenutztes Stadtgebiet, direkt am Wasser gelegen, wo früher der Containerhafen angesiedelt war. Ein Gebiet, direkt am Hafen mit einer knapp eineinhalb Kilometer langen Hafenseite kann man nicht ungenutzt lassen, beschlossen die Obersten der Stadt und hegen nun ambitionierte Pläne.

In nur 3 Jahren sollen für die Geschäftsleute hier schon Restaurants geschaffen werden, wo man sich bei einem Mittagessen entspannen kann oder die großen Deals mit Blick auf das Wasser bei Champagner begießen kann. Doch mit ein paar Restaurants ist die Fläche noch längst nicht vollständig bebaut. Insgesamt plant man 400.000 Quadratmeter zu bebauen. Büros, Geschäfte und Hotels sollen bis 2025 hier ein neues Zuhause finden.

Viele fragen sich, ob eine solche Vergrößerung für die Stadt Sydney überhaupt nötig ist und vor allem ob sie es finanziell schafft. Wird es somit in ein paar Jahrzehnten ein neues Wahrzeichen in Sydney geben? Man wird abwarten müssen, wie sich alles entwickelt und kann dabei nur hoffen, dass die Australier vorab alles gut kalkulieren und planen.

Hamburg beispielweise hatte auch den Eifer mit der Elbphilharmonie ein neues Wahrzeichen zu schaffen. 2010 war das Ziel der Fertigstellung und nun wird es 2013 und die Kalkulation, die am Anfang des Riesenprojekts erstellt wurde ist schon längst um ein vielfaches gestiegen. Man kann sich eine solche Entwicklung für Sydney nicht wünschen.

Quelle: faz.net
Bild: Ed Yourdon (Flickr)

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