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Stromspartipps: Auf den Spuren heimlicher Stromfresser im Haushalt

Elektrische Energie wird immer teurer. Mit den aktuellen Stromrechnungen, die ins Haus flattern, können einem nur die Haare zu Berge stehen! In diesen Zeiten ist es daher doppelt wichtig, den Stromfressern im Haushalt den Gar aus zu machen. Und dazu reichen schon einfache Mittel und oftmals wenige Handgriffe, vom Einsatz der Energiesparlampe bis hin zu modernen Heizpumpen!

Da geht ein Licht auf: Wussten Sie, dass moderne Energiesparlampen im Haushalt bis zu 80 Prozent Strom sparen? Trotz höherer Anschaffungskosten sind die gläsernen Stromsparer durch ihre längere Lebensdauer und dem deutlich niedrigerem Energieverbrauch viel preiswerter als entsprechende normale Glühbirnen. Da lohnt es sich wirklich, sämtliche herkömmliche Lichtspender im ganzen Haus mit Energiesparlampen auszutauschen!

Wer es ganz genau wissen will, wo die wahren Stromfresser im eigenen Haushalt sitzen, der kann sich Hilfe bei Verbraucherzentralen einholen: Energiesparberater können gute Spartipps geben. Dabei können auch alle eigenen Haushaltsgeräte unter die Lupe genommen werden, denn zum Beispiel ältere Kühlschränke, Waschmaschinen oder Tiefkühltruhen sind wahre Stromfresser!

Die schlimmsten Strompiraten sind jedoch Geräte, die im Standby-Modus arbeiten: Sie sind zwar nicht in Betrieb, ziehen aber dennoch weiter Strom aus der Steckdose. Auch Ladegeräte vom Handy werden nach dem Aufladen gerne an Ort und Stelle gelassen. Ein verheerender Leerlaufverlust, der sich ausschlaggebend negativ auf die Stromrechnung auswirkt.

Die einfache Hi-Fi- Anlage verbraucht im Leerlauf im Jahr 21 Watt, das sind ganze 30 Euro! Geschweige denn die dazugehörigen Lautsprecher: Sie fressen bis zu 57 Watt, und das sind rund 85 Euro im Jahr! Und die Liste der Standby- Stromverbraucher im eigenen Haushalt ist noch lang! Sinnvoll ist es, für diese Geräte Mehrfachsteckdosen mit Schalter zu benutzen, den man nach jedem Gebrauch dann ausschalten kann.

Auch im täglichen Hausgebrauch sollte man auf kleine Handgriffe achten, mit denen man viel Strom einsparen kann. Gekocht werden sollte stets mit Deckel auf dem Topf. Dieser sollte genau auf die Herdplatte passen und einen glatten Boden haben. So kann man schon beim Kochen bis zu 30% an Strom einsparen.

Kühlschränke sollten an möglichst kühlen Stellen und nicht neben wärmestrahlenden Geräten aufgestellt werden, und die Lüftungsschlitze sollten bei sämtlichen Kühlgeräten immer frei sein. Warme Speisen sollten vor dem Einlagern im Kühlschrank abgekühlt werden. Eine Innentemperatur von 7 Grad reicht für den Kühlschrank völlig aus. Schon 2 Grad kälter erhöhen den Energieverbrauch um satte 15 Prozent!

Schließlich ist auch der Einbau einer Heizungspumpe zur Regelung des Warmwassers für eine effiziente Energieeinsparung anzudenken. Moderne Heizungspumpen senken die Stromkosten um bis zu 82 Prozent!

Quelle: focus.de, stern.de
Bild: knipseline (Pixelio) Telemarco (Pixelio)

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