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Strom für Privatkunden bald unbezahlbar?

Es ist schon fast eine Nachricht, die zum Alltag gehört, wenn die Stromunternehmen mal wieder eine Erhöhung des Stroms ankündigen. Anfang diesen Jahres gab es eine Stromerhöhung um circa sieben Prozent pro Haushalt und somit ist es das elfte Mal in Folge, dass jährlich die Kosten steigen. Wenn man seine Stromrechnungen der vergangenen elf Jahre nebeneinander legt, so lässt sich eine Erhöhung um über siebzig Prozent pro Kilowattstunde feststellen.

Dies betrifft aber nur private Kunde, also Privathaushalte und nicht Industriekunden, die den Stromunternehmen im Gegensatz zu der Familie mit 2 Kindern große Mengen an Strom abnehmen. Diese Vergünstigung hat mit der Wirtschaftskrise zu tun, da die schlechte ökonomische Lage die Preise für den Großhandel hat senken lassen. Unlogisch erscheint diese Regelung zu Recht. Privatkunden, die vielerorts auch mit der Wirtschaftskrise zu kämpfen hatten, finden es ungerecht, dass diese Senkung nicht auch auf die Privatkunden übertragen worden ist. Dies hat wohl damit zu tun, dass sich Stromkonzerne im vorhinein mit Strom eingedeckt haben und diesen zum vollen Preis bezahlt haben und diesen nun nicht an jedermann zum gesenkten Preis verkaufen können. Meist decken sich Konzerne aber nur für einen absehbaren Zeitraum (maximal 2 Jahre) mit Strom ein, so dass der vorrätige Strom längst verbraucht sein müsste.

Sollte der Kunde mit seinem jetzigen Stromanbieter unzufrieden sein und sich für einen Anbieter entscheiden, der günstiger ist, so kann er jederzeit kündigen ohne eine Einhaltung von Fristen. Bei diesem rasanten Anstieg der Preise lohnt es sich auf jeden Fall in seinen eigenen vier Wänden Energie sparend zu leben. Dies ist gut für das eigene Konto und auch für die Umwelt.

Quelle: come-on.de
Bild: Michael Wuensch (Flickr)

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