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Strompreise steigen auch 2011 – Zeit für einen Wechsel

Die Strompreise steigen auch 2011 kontinuierlich an. Wie das Verbraucherportal Verivox berichtet, sind die Strompreise zum Jahreswechsel um durchschnittlich 7,4 Prozent gestiegen und so wie es aussieht, ist das Ende der steigenden Strompreise noch nicht in Sicht. So informiert das Vergleichsportal Check24, dass zum 1. Februar und 1. März bei insgesamt 66 Stromanbietern die Strompreise steigen werden.

Als Grund dafür, dass die Strompreise steigen, geben die Anbieter die gestiegene EEG-Umlage an. Der Staat vergütet jede Kilowattstunde Strom, die aus erneuerbaren Energien produziert wird. Die Kosten, die dadurch entstehen, werden in Form der sogenannten EEG-Umlage auf die Stromkunden umgelegt. Zwar sei nach Angaben von Verivox für 2011 durch die gestiegene Umlage eine Strompreiserhöhung von bis zu 7,5 Prozent zu rechtfertigen, doch viele Stromanbieter erhöhen ihre Preise weit mehr.

Doch auch wenn die Strompreise steigen, gibt es für Verbraucher durchaus Möglichkeiten, um bei den Stromkosten zu sparen. Durch einen Vergleich der Strompreise findet sich meist ein günstigerer Anbieter. Wie hoch das Einsparpotenzial ist zeigt das folgende Beispiel: Durch den Wechsel in den günstigsten Stromtarif kann eine vierköpfige Familie im Jahr durchschnittlich 400 Euro sparen.

Viele Verbraucher schrecken aber trotzdem immer noch davor zurück, den Stromanbieter zu wechseln. So nehmen 90 Prozent der Verbraucher die steigenden Strompreise stillschweigend hin. Dabei läuft der Stromanbieter Wechsel in der Regel völlig unkompliziert ab. Nachdem man in einem Vergleich der Stromanbieter und Tarife den günstigsten Stromtarif gefunden hat, wendet man sich an den neuen Anbieter und der kümmert sich um alles weitere – auch die Kündigung des alten Anbieters. Versorgungslücken sind dabei nicht zu befürchten.

Quelle: n-tv.de, strom-magazin.de
Bild: Dieter Schütz (Pixelio)

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