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Sparen beim Hausbau: Was kann man weglassen?

Wer ein Haus bauen will, hat grundsätzlich ein gewisses Vermögen dafür vorgesehen, es in das Haus zu investieren. Was aber, wenn dieses Vermögen nicht ganz ausreicht?

Das wäre katastrophal. Entweder muss man sich nach langer Planung nur um zu sparen gegen den Hausbau entscheiden. Oder man plant über die eigenen Finanzen hinaus und landet in der Schuldenfalle.

Sparen durch Weglassen

Was nicht da ist, kann nicht herbei gezaubert werden und so ist es auch mit dem Geld: Wenn es nicht reicht, muss man Sparen. Auch beim Hausbau!

Was nicht jeder vermisst: Den Keller. Viele Neubauten haben keinen Keller und gerade bei der Fertigbauweise macht er einen so enormen Teil der Zeit und Kosten aus, dass viele auf ihn verzichten.Hierbei sollten Sie allerdings bedanken, dass gerade, wenn Sie auch an der Grundstücksgröße sparen, Bebauungsvorschriften oftmals festlegen, wie viele Stockwerke in die Höhe gebaut werden dürfen; ohne Keller wird es dann eventuell eng.

An den benötigten Platz sollten Sie allgemein genau denken: Es scheint zunächst sehr verlockend, einfach alles "so groß wie möglich" zu gestalten, aber abgesehen davon, dass es schwierig sein kann, große Räume gemütlich einzurichten, erhöht jeder Meter die Baukosten und langfristig auch die Kosten für Heizung, Inneneinrichtung,...

Andererseits sollten Sie sich überlegen, dass Sie vermutlich planen, lange in dem neugebauten Haus zu leben. Sie möchten dort alt werden und auch noch als Rentner selbstständig leben können. Das bedeutet einerseits, dass die Treppen auch von älteren Menschen noch zu bewältigen sein müssen und andererseits, dass Sie vielleicht doch etwas Platz sparen wollen. Jeder Meter, den Sie jetzt als Freiraum ansehen, ist später ein Meter, den Sie mühevoll putzen müssen.

Sparen an der Inneneinrichtung

Das Sparen endet beim Hausbau nicht nur in der Planung der Architektur. Wenn Sie vorab ein Badezimmer geplant hatten, das smit einer großen Wanne ausgestattet war, zu der prächtige Stufen empor führten, überdenken Sie jetzt: Erstens passt dieses Bad vielleicht gar nicht mehr in das kleinere Haus, zweitens ist es reichlich unbequem, immer ins Nass zu klettern, statt einfach unter die Dusche zu steigen.

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