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Space-Projekt in Barcelona: US-Investoren planen künstliche Insel

Ein Space-Hotel, ein überdachter Yachthafen und 70-Millionen Euro teure Wohnungen: Der US-Investor Mobilona Space Hotels will eine künstliche Insel im Dubai-Stil vor der katalanischen Küste bauen.

Was in Dubai oder Singapur längst zum Landschaftsbild gehört, will ein amerikanischer Investor nun auch nach Europa bringen: Eine künstliche Insel mit einem Luxushotel, einem Yachthafen und einem riesigen Einkaufszentrum soll, wenn es nach Mobilona Space Hotels geht, vor den Toren von Barcelona erbaut werden. Mobilona will mit dem Projekt Superlative erreichen: Der vom Architekten Erik Morvan entworfene Galaxy-Tower wäre mit 300 Metern Höhe das höchste Hotel Europas. Die Insel wäre das größte, künstlich geschaffe Eiland Europas.

Über eine Fußgängerbrücke soll man auf die Space-Insel gelangen. In einer überdachten Marina könnten Yachten bis zu 60 Metern Länge vor Anker gehen und in einem Windkanal sollen die Besucher die Schwerelosigkeit nachempfinden können. Außerdem geplant sind Pools, Gärten, Parks und Strände in der künstlich geschaffen Landschaft. Die Gebäude der Anlage würden allesamt durch Wasserwege verbunden sein und könnten durch solarbetriebene Wassertaxis erreicht werden. Sogenannte Space-Glider würden die Besucher in die oberen Bereiche der Inselstadt bringen.

Ein solcher Luxus hat natürlich auch seinen Preis: 70 Millionen Euro soll beispielsweise die sechsstöckige Mobilona-Space-Mansion mit Dachterrasse und privatem Infinity-Pool auf dem Orbit Tower kosten. Auf Wunsch kann auch ein privater Hubschrauberlandeplatz eingebaut werden und auch der 20 Meter lange, überdachte Yacht-Dock sei optional. Die Penthouses im selben Gebäude sind mit Preisen zwischen 3,8 und 18,5 Millionen Euro schon etwas günstiger. Hotel-Suiten und Appartements beginnen laut Unternehmenswebsite bei etwa 500.000 Euro und eine Übernachtung im Hotel wird ab 300 Euro kosten.

Wie das britische Nachrichtenportal "The Telegraph" berichtete, hat Barcelonas Bürgermeister Xavier Trias, das Projekt bereits abgewiesen - es passe nicht zu Barcelona, der Stadt Gaudís. Man wolle die katalanische Hauptstadt nicht in ein solches Spektakel verwandeln, die Stadtverwaltung werde den Antrag aber dennoch prüfen. Nach eigenen Angaben will Mobilona rund 1,5 Milliarden Euro Erstinvestition für das Projekt Barcelona Island tätigen. Weitere Weltraumhotels plant das Unternehmen in Los Angeles und Hongkong.

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