Excite

Immer schwieriger zu finden: Sozialwohnung in Hamburg

Die Wohnungen in Hamburg werden immer teurer, so dass Wohnungen auf dem normalen Wohnungsmarkt für immer mehr Menschen unbezahlbar werden. Leider ist es auch nicht unbedingt leicht, eine Sozialwohnung in Hamburg zu finden. Zum Glück gibt es Ausnahmen.

Während es 1990 noch rund 265.000 Sozialwohnungen in Hamburg gab, sind es inzwischen nur noch rund 116.500 und das, obwohl die Einwohnerzahl um 200.000 gestiegen ist, auf nun 1,8 Millionen. 'Gerade für Menschen mit geringem Einkommen und Unterstützungsbedarf wird es immer schwieriger, bezahlbaren Wohnraum zu finden', beschreibt Joachim Speicher, Geschäftsführer des PARITÄTISCHEN Hamburg, die Situation.

Seiner Ansicht nach wird es in Zukunft wohl noch schwieriger, eine Sozialwohnung in Hamburg zu finden, da jährlich Tausende Wohnungen aus der Preisbindung fallen werden, durch die die Vermieter an eine Belegungs- und Mietpreisbindung gebunden werden.

Doch auch wenn es immer schwieriger wird eine Sozialwohnung in Hamburg zu finden, ist die Wohnungssuche in Hamburg mit dem Wohnberechtigungsschein nicht völlig aussichtslos. So bietet beispielsweise die Walddörfer Wohnungsbaugenossenschaft ihren Mitgliedern Wohnraum in guter Lage und zu günstigen Konditionen.

Dabei macht es sich die 1947 gegründete Wohnungsbaugenossenschaft in Hamburg zum Ziel Familien bei der Suche nach bezahlbaren Wohnungen in Hamburg zu unterstützen und somit die Durchmischung von Jung und Alt in den Stadtteilen der Hansestadt zu fördern. Wohnanlagen der Walddörfer befinden sich beispielsweise in Bergstedt, Horn, Hummelsbüttel und Volksdorf/Buchenkamp.

Wie in allen anderen Städten Deutschlands ist es auch für den Bezug einer Sozialwohnung in Hamburg erforderlich, einen Wohnberechtigungsschein zu beantragen. Dieser wird von der Stadt ausgestellt, wenn eine bestimmte Einkommensgrenze nicht überschritten wird.

Quelle: walddoerfer.de, immobilien-hamburg4u.de

 

Deutschland - Excite Network Copyright ©1995 - 2017