Excite

Sonnenbaden, Grillen & Relaxen: Auf der selbstangelegten Terrasse!

Eine eigene Terrasse, die man so richtig schön bepflanzen kann, und auf der man den geruhsamen Feierabend so richtig genießen kann, bedeutet gerade jetzt zum Sommeranfang einfach pure Lebensqualität! Und eine Terrasse kann sogar ganz schnell selbst angelegt werden, wenn man ein wenig handwerkliches Geschick mitbringt! Also, Ärmel aufkrempeln und los geht's!

Beim Terrassenbau sollte fachgerecht darauf geachtet werden, dass eventuelle Unterspülungen die gerade verlegte Pflaster- oder Natursteinfläche nicht zu einer Berg- und Tal-Landschaft werden lassen. Ein ausreichend verdichteter Schicht-Unterbau ist daher eines der wichtigsten Terrassenbau-Regeln, die unbedingt eingehalten werden sollte.

Die erste Schicht besteht aus Schotter, der gut abgerüttelt und verdichtet aufgetragen wird. Als zweite Schicht bietet sich eher Edelsplit anstatt herkömmlicher Sand an, denn die Sandkörner werden liebend gerne von kleinen Ameisenkolonnen Stück für Stück abgetragen. Der Split muss mittels Meterriss exakt auf das gleiche Niveau gezogen werden. Dabei ist es äußerst wichtig, sehr sorgfältig zu arbeiten, denn Unebenheiten lassen sich später kaum noch korrigieren. Die Terrasse sollte auch ein kleines Gefälle aufweisen, damit Regenwasser gut ablaufen kann.

Ob Pflastersteine, Naturstein oder Betonplatten: Vor dem Verlegen sollte man sich als Selbstbauer genau über das Terrassen-Muster im Klaren sein. Hier können gezeichnete Verlegepläne bei der Vorstellungskraft eine große Hilfestellung sein. Nachdem man sich für Material und Verlegeform entschieden hat, wird der Belag dann entlang einer gespannten Schnur Stück für Stück ausgelegt und mit einem Gummihammer ausgerichtet. Die Reihen sollten immer sauber durchgelegt werden. Wenn es mal nicht ganz passt, können ein Nassschneider oder ein sogenannter Steinknacker schnelle Abhilfe schaffen.

Um dann noch die Fugen des neuen Bodenbelages fachgerecht zu verschließen, wird Quarzsand auf die gesamte Terrassen-Fläche aufgetragen und dann mit einem Besen eingekehrt. Der Sand wird mit dem Gartenschlauch genässt, und zum Schluss die Oberfläche fein säuberlich gereinigt! Und fertig ist die frisch verlegte Terrassenfläche- der Grill kann schon mal für den Abend heißlaufen!

Quelle: derselbermacher.de, heimwerker.de
Bild: brewbooks (Flickr)

Deutschland - Excite Network Copyright ©1995 - 2017