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Sommerhitze: Wie kühlt man das Haus ohne Klimaanlage?

Wenn die Sonne so richtig auf die Fenster ballert, dann kann es sich in den Räumen schon mal ordentlich aufheizen. Jeder hat das sicherlich schon einmal erlebt, dass man es kaum noch in den eigenen vier Wänden aushält, oder dass man nachts vor Hitze nicht schlafen kann. Klimaanlagen schaffen da Abhilfe, aber die fressen eine Menge Strom und kosten deswegen viel Geld.

    Town & Country House / Twitter

Fenster abdichten

Es gibt aber einige Möglichkeiten, auf den Einsatz von kostspieliger Technik zu verzichten. Auch ohne Klimaanlage ist es möglich, sein Haus kühl zu halten. Die einfachste Methode ist es, die Wärme einfach gar nicht erst reinzulassen. Dafür müssen die Fenster abgedichtet werden. Rollos herunterlassen oder die Lamellen zuziehen und schon kommen die Sonnenstrahlen nicht mehr durch das Glas.

Helle Farben in den Räumen

Doch ganz dunkel möchte man es nicht haben, deswegen sollte man die Rolladen nicht komplett herunterlassen, auch um kein Licht einschalten zu müssen. Wenn man die Sonne nicht sieht, ist der Raum geschützt. Der ein oder andere Sonnenstrahl kann aber natürlich trotzdem in den Raum gelangen. Mit hellen Sitzbezügen und Möbeln bleibt es dann aber trotzdem kühler, dunkle Farben heizen sich dagegen schneller auf.

Außenwand hell streichen

Das gilt auch für die Außenwand. Wer eine dunkle Farbe wählt, muss damit rechnen, dass diese sich auf 60 bis 70 Grad aufheizt, wenn es richtig heiß ist. Eine helle Farbe wird dagegen höchstens fünf Grad wärmer, als die tatsächliche Temperatur. Dies sollte man beim Einzug oder beim Hausbau dann bedenken.

Bepflanzen und Wäsche aufhängen

Pflanzen auf dem Balkon sehen nicht nur schön aus, sie haben dazu den netten Nebeneffekt, dass sie Wärme fernhalten. Die Erde muss immer feucht gehalten werden und durch die Verdunstungskälte bleibt es kühl. Diesen Effekt hat man auch, wenn man Wäsche im Zimmer aufhängt. Auch dabei verdunstet das Wasser und die Räume bleiben angenehm. Allerdings muss die feuchte Luft auch abziehen können.

PC aus

Auch wenn es schwierig ist, der PC sollte im Sommer aus bleiben. Denn das Gerät wärmt sich so stark auf, dass es für steigende Temperaturen sorgt. Ein High End-PC könnte für die Wärme von zwei anwesenden Personen sorgen. Schlimmer ist dagegen noch ein Kondens-Wäschetrockner. Wenn der auf vollen Touren läuft, dann ist es anschließend im Raum so warm, als wären 15 Menschen darin gewesen. Dagegen hilft, wie oben beschrieben, die Wäsche einfach aufzuhängen.

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