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Sommer, Sonne...Stromspartipps: Energie sparen in den heißen Monaten

Die Strompreise sind wider Erwarten seit Jahresbeginn durchschnittlich um 6,8 Prozent weiter angestiegen. Im Sommer kann man den teuren Energiepreisen als geplagter Stromverbraucher endlich ein Schnippchen schlagen. Und das trotz des vermehrten Gebrauchs von Ventilator, Kühlschrank und Klimaanlage…Gewusst wie! Durch einfache Mittel im täglichen Hausgebrauch kann der Stromverbrauch in der warmen Jahreszeit erheblich reduziert werden:

Wäsche, die aus der Waschmaschine kommt, sollte nicht gleich, wie zumeist in den Wintermonaten, im Wäschetrockner landen, sondern bei milden Temperaturen ruhig auf dem Balkon oder im Garten zum Trocknen aufgehängt werden. Wer die Wäscheleine im Sommer ausnutzt, kann bis zu 200 Kilowattstunden jährlich an Energie einsparen!

Bevor es in den wohlverdienten Sommerurlaub geht, sollte man sichergehen, dass alle elektrischen Geräte wie Stereoanlage, Computer und Fernseher ausgeschaltet und am besten ganz von der Steckdose getrennt sind. Auch auf die "Standby"-Funktion sollte man nicht hereinfallen: Die Geräte ziehen nämlich trotz geringer Nutzung als heimliche Stromfresser weiterhin still und leise Strom aus den Steckdosen…

Und weiter geht's mit dem Stromverbrauch in der Küche: Die Temperatur des Kühlschranks sollte trotz Sommerhitze nicht verringert werden. Temperaturen von sieben Grad Celsius und minus 18 Grad Celsius für das Gefrierfach sind völlig ausreichend! Denn die Verringerung um nur einen Grad bedeutet einen sechs Prozent höheren Energieaufwand und damit eine gesalzenere Stromrechnung. Wer trotz der Hitze nicht auf einen leckeren Braten aus dem Ofen verzichten will, der sollte ihn ein paar Minuten vor Ende der Zubereitungszeit schon einmal ausdrehen und seine Restwärme ausnutzen. So kann der Energiebedarf in der Küche um ein Viertel gesenkt werden!

Klimaanlage versus Ventilator: Mit einem Deckenventilator kann man den Energieverbrauch der Aircondition um rund 40 Prozent senken! Übrigens: Wer sich ein neues elektrisches Geräte zulegen will, der sollte beim Kauf auf die Energieeffizienzklasse - mindestens Wert A oder besser - achten. Auf die Lebensdauer hochgerechnet kann dies noch einmal maßgeblich zur Energieeinsparung im Haushalt beitragen.

Quelle: focus.de, umweltjournal.de
Bild: Gerd Altmann (Pixelio)

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