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So gestalten Sie Ihr Bad zum Erlebnisraum um

Sie kennen das vielleicht aus Hotels. Hier geht bereits seit mehreren Jahren der Trend in die Richtung, die Trennung zwischen Zimmer und Waschbereich aufzuheben. Nicht immer mit überzeugenden Ergebnissen: Etwa wenn die Toilette keinen Extraraum hat und man Einblicke erhält, auf die man gern verzichtet hätte.

Also ist das Wohnbadezimmer eher nichts für das eigene Zuhause. Hier würde man eher dafür sorgen, dass das Badezimmer selbst ein Ort ist, an dem man sich uneingeschränkt wohlfühlt und gern lange aufhält. Ein Ort also, der den Namen "Zimmer" tatsächlich verdient hat. Oder, wie die Möbelindustrie etwas hochgestochen wirbt: Ein "Erlebnisraum".

    Rizwankhewa / Pixabay

Natürlich kann man nicht jedes Bad zu einem solchen Erlebnisraum umbauen, gerade in älteren Häusern oder Wohnungen ist so wenig Platz für Bäder vorgesehen, dass der zeitliche und finanzielle Aufwand erschreckend hoch wäre. Doch Platz ist, wie der Volksmund weiß, in der kleinsten Hütte – und im kleinsten Bad.

Was brauchen Sie wirklich?

Doch bevor Sie damit beginnen, ihr Bad zu optimieren, sollten Sie sich wirklich klar darüber sein, was Sie wollen, aber vor allem, was Sie brauchen. Stimmen Sie sich dabei unbedingt mit Ihrer Familie ab und klären Sie, ob Sie das Bad langfristig nutzen wollen. Heißt: Eventuell sollten Sie darauf achten, dass zum Beispiel die Dusche barrierefrei ist. Wobei Ihnen in dieser Sache der aktuelle Trend entgegenkommt, dass Duschen immer größere Grundflächen aufweisen und bodengleich angelegt werden. Fast ein Drittel aller aktuell ausgelieferten Duschen sind sogenannte "Walk in"-Lösungen.

Heizung: vielfältige Möglichkeiten

Viele schwören auf die (auch in Hotels sehr beliebten, weil platzsparenden) Heizungen, die gleichzeitig als Handtuchhalter dienen, andere wiederum wollen unbedingt warme Füße und würden nie im Leben etwas anderes als eine Fußbodenheizung akzeptieren – es gibt diverse Möglichkeiten, das Bad stilvoll und kostenbewusst aufzuheizen, hier sollte man sich vorab an einen Spezialisten wie UniDomo wenden. Denn nur nach einem Gespräch mit einem Experten kann man wirklich entscheiden, was möglich und was nötig ist.

Im Trend: Holzböden

Dem Trend zu mehr Wohnlichkeit im früher als "Nasszelle" verunglimpften Badezimmer folgt auch die Gestaltung des Fußbodens. Parkettboden, ehemals ein absolutes No-go, ist im Kommen. Von wegen Holz und Wasser passen nicht zusammen: Man muss allerdings darauf achten, besonders harte Holzarten zu verwenden, die nicht so leicht Wasser aufnehmen, und alle Fugen gut zu verschließen. Und man sollte regelmäßig lüften – was aber im Badezimmer sowieso eine Selbstverständlichkeit sein sollte.

Immer wichtiger: Technik

Wenn man sich länger im Bad aufhält, kann ein wenig Unterhaltung nicht schaden: Und so gibt es inzwischen Soundsysteme, die sich per Bluetooth mit dem Smartphone steuern lassen, nicht nur um beim Baden die Lieblingsmusik zu hören, sondern um eine Soundwelt zu erschaffen, die sich perfekt dem Ambiente anpasst. Eingebaute Fernseher im Bad liegen allerdings nicht wieder im Trend, früher galten sie als Symbol für Reichtum, heute für Geschmacklosigkeit. Denn auch das kann Ihr neues Badezimmer sein: Ein Ort des Rückzugs, an dem Sie allein mit sich und Ihren Gedanken sind. Heutzutage ein echter Luxus.

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