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Smart Meters: Der intelligente Stromzähler

Wieso bezieht man seinen Strom eigentlich nicht aus dem Netz, wenn er besonders günstig ist? Dieser Frage sind nun einige kluge Köpfe hinterher gegangen und haben intelligente Stromzähler entwickelt, die sich erst dann einschalten, wenn der Strom gerade preiswert zu haben ist.

Spiegel Online berichtet jetzt über ein Pilotprojekt. Der Hamburger Helmut Poggensee hat sich ein so genanntes Smart Meter nun neben seiner Haustür anbringen lassen. Noch versteht keiner, was das überhaupt soll. Aber: "Vor zwanzig Jahren konnte sich noch niemand vorstellen, dass wir mal von überall telefonieren können. Jetzt hat jeder so ein Teil", meint Poggensee. Und so werde es auch mit Smart Meters sein.

Das Prinzip ist denkbar einfach. Das Smart Meter checkt die Strompreise im Netz und sobald diese einen Tiefwert erreichen, wirft er die Geräte an. Zum Beispiel die Waschmaschine oder der Trockner. Bei diesen Geräten ist es ja im Prinzip egal, zu welcher Uhrzeit sie laufen.

Nun geht es aber schon wieder um die Datenschutzbestimmungen. Der Stromverbrauch der Menschen war bisher nicht besonders interessant. Da die Smart Meters aber über das Internet laufen, können Interessierte bald genau ablesen, wann jemand geduscht hat oder warmes Wasser für etwas anderes gebraucht, oder wann der Fernseher lief. Katharina Schlender, Expertin für intelligente Stromzähler beim Bundesbeauftragten für den Datenschutz wirkt baer beruhigend auf Bedenkenträger ein. Die Datenschutzansätze seien schon sehr gut.

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