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Skurrile Wohnungsanzeige: Veganerin will keine Miete zahlen

  • Website wg-gesucht.de

Skurrile Wohnungsanzeige: Veganerin sucht "antikapitalistische" WG, bietet Hilfe im Haushalt und therapeutische Gespräche aber keine Miete an - sie wird zum Hit im Internet

Eine 31-Jährige Studentin sorgt derzeit für einen Boom im Internet mit einer skurrilen Wohnungsanzeige: Die Veganerin möchte nämlich in der gesuchten WG keine Miete zahlen, sondern bietet stattdessen Reparaturen und Gespräche an. Diese Gespräche könnten auch durchaus therapeutischer Art sein. Auf Facebook lachen sich viele User über die Suchanzeige kaputt.

Mona heißt die Frau und sie studiert Geschichte an der HU in Berlin. Sie beschreibt sich selbst als "fröhlich, offen links und offen feministisch". Die WG solle in Friedrichshain/Kreuzberg liegen, weltoffen und "antikapitalistisch" sein. Und, ganz wichtig, es darf nur eine reine Frauen-WG sein. Von Aggressionen und Machtspielen halte sie nicht viel, deswegen dürfe kein Mann in der WG wohnen.

Doch damit nicht genug. Die Bewohnerinnen der Wohnung sollen sich "aktiv gegen Terror, Krieg, Rassenwahn, Faschismus, Chauvinismus und US-Kulturimperialismus" einsetzen. Dazu kommt, dass sie Veganerin sei und deswegen rate, dass es für "ein längerfristiges Zusammenleben sinnvoll" wäre, wenn tierische Produkte der Wohnung fern bleiben würden.

Von der Vorherrschaft des Geldes hält die Geschichtsstudentin gar nichts. Deswegen wolle sie keine Miete zahlen. Geld sei "ein Hebel der Stärkeren", damit könne sie sich nicht identifizieren. Anteilig wolle sie sich aber an WLan und Strom beteiligen. Als Bezahlung für das 20-30 qm große Zimmer biete sie "Arbeiten im Haushalt, Reparaturen und Gespräche (auch therapeutisch)" an. Sie selbst beschreibt sich als "grundsätzlich pflegeleicht", wolle aber auch sagen, wo die Grenze sei und wann sie alleine sein wolle. Sie braucht wohl schon sehr viel Glück, wenn sie tatsächlich mit dieser Wohnungsanzeige ein ihr zusagendes Zimmer finden würde.

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