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Sichtschutz mit Stil: Grundstückseinfriedungen für Haus und Garten

Zur Einfriedung des Grundstückes, des Gartens oder Vorgartens hat der Bauherr oft die Qual der Wahl zwischen natürlicher Hecke, massiver Mauer oder dekorativem Gartenzaun. Im Allgemeinen erfüllt die Umzäunung des Wohngrundstückes verschiedene praktische Zwecke. Sie kann Schutz gegen Tier oder Mensch sein und Wind und Wetter, aber auch unerwünschte Blicke gekonnt abwehren.

Als Bauherr sollte man nicht außer Acht lassen, dass bei der Wahl der geeigneten Grundstücksbegrenzung auch die lieben, neuen Nachbarn ein Wörtchen mitzureden haben. Denn diese müssen laut Nachbarschaftsrecht mit den Einfriedungsplänen des Hinzugezogenen ebenso einverstanden sein. Außerdem sind größere Mauern und Zäune als bauliche Anlagen genehmigungspflichtig. Höhe und Baumaterial müssen in diesem Fall mit der Baubehörde unbedingt im Vorfeld abgesprochen werden.

Wenn der Wohn- und Lebensraum nur optisch und elegant abgegrenzt werden soll, bieten sich zu diesem Zweck besonders Hecken und romantische, schmiedeeiserne Zäune an. Heckenpflanzen wie Liguster, Eiben und Thujen können blickdicht gepflanzt werden. Ein wenig Arbeit machen sie aber beim jährlichen Zurückschneiden aber schon. Außerdem müssen sie so gepflanzt werden, dass sie nicht über Weggrenzen hinausragen und die freie Sicht an Straßeneinmündungen weiterhin gewährleisten.

Weniger Sichtschutz bieten Jägerzäune und Maschendrahtzäune, jedoch sind sie schon recht kostengünstig umsetzbar. Sie können durch Rank- und Kletterpflanzen blickdichter und hübscher gestaltet werden. Latten- und Palisadenzäune hingegen sind perfekte Sichtschutzzäune. Sie sollten allerdings witterungsbeständig hergestellt worden sein. Zäune ab einer Höhe von etwa 60 cm benötigen in jedem Fall ein Betonfundament. Niedrigere Zäune sollten allenfalls gut im Erdreich verankert sein, damit sie Wind und Wetter standhalten.

Eine Mauer kann als Grundstücksbegrenzung eher recht massiv wirken. Jedoch kann sie an stark befahrenen Straßen sehr guten Lärm- und Sichtschutz leisten. Eine niedrige Mauer, die auf einem harten und festen Erdboden gebaut wird, kann sogar auch ohne Fundament auskommen. Die teurere Anschaffung einer solchen gemauerten Grundstückseinfriedung lohnt sich allemal, denn sie beschert dem Bauherrn jahrzehntelange Beständigkeit und wenig Instandhaltungskosten.

Quelle: derkleinegarten.de, homesolute.com
Bild: Bettina Stolze (Pixelio), RainerSturm (Pixelio)

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