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Selfstorage: Selbsteinlagerung in Boxen

Unter dem Begriff Selfstorage versteht man Spezialimmobilien, die Privatleuten, Behörden oder Unternehmen die Möglichkeit zur Selbsteinlagerung in Boxen bieten. In den Vereinigten Staaten gibt es Selfstorage schon seit etwa 50 Jahren, jetzt erobern die Einlagerungshäuser auch die deutschen Großstädte.

'Einlagerung ist in Deutschland ein relativ neues Segment und weist zurzeit ein enormes Wachstum auf', erklärt Christian Lohmann von der Firma Secur, die mit Einlagerungshäusern in Berlin, Hamburg, Hannover und auf Sylt zu den Großen der Branche zählt. Zu den Gründen für die steigende Beliebtheit von Selfstorage gehören wachsende Mobilität, wechselvolle Lebensläufe, steigende Immobilienpreise und neue Geschäftsmodelle.

So ist die Selbsteinlagerung in Boxen interessant für alle, die kurzfristig einen überschaubaren Bedarf an Lagerflächen haben. Menschen mit kleinen Wohnungen, die Möbel, Surfbretter, Skiausrüstung und dergleichen einlagern wollen, sind beim Selfstorage genauso richtig, wie gewerbliche Nutzer. So wenden sich beispielsweise auch Behörden an die Selbstlagerzentren, um ihre Akten einzulagern, oder Händler, die Stauraum für ihre Waren brauchen.

Die Kosten für das Selfstorage werden nach Kubikmeter berechnet. In Hannover beispielsweise kann man für rund 30 Euro ein 1 Kubikmeter großes Schließfach für einen Monat mieten. Für etwa 290 Euro im Monat bekommt man knapp 40 Kubikmeter Lagerfläche. Meist erfolgt die Abrechnung auf den Tag genau, außerdem gibt bei vielen Anbietern Preisnachlässe für längerfristige Mieter.

Im Gegensatz zur Einlagerung bei Speditionen, kann man beim Selfstorage jederzeit autonom und anonym an seine Sachen. Weitere Vorteile der Selbsteinlagerung sind die guten Lagerbedingungen und die Sicherheit.

Quelle: faz.net, welt.de
Bild: Fabio Venni (Flickr)

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