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Schufa-Einträge und Baukredit

Ein negativer Schufa-Eintrag kann die Baufinanzierung sehr teuer oder unmöglich machen, deswegen lohnt es sich, sich vorab zu informieren - alte Sünden könnnen noch spät ihre Wirkung entfalten! Man sollte wissen, welche Daten die Schufa speichert und welche Einträge, Kredite und Verträge dort hinterlegt sind und das geht relativ einfach und günstig mit einer Selbstauskunftsanfrage vor der Kreditaufnahme.

Was steht bei der Schufa?

Unternehmen bekommen die Daten von der Schufa nur, wenn man seine Einverständniserklärung abgegeben hat. Das passiert meistens kaum bemerkbar schriftlich beim Vertragsabschluss oder einem Antrag auf einen Kredit. Deswegen ist ein wenig Hintergrundwissen über die Schufa, ihre Dienstleistungen und was dort gespeichert ist, auch beim Hauskauf wichtig.

Denn selbst, wenn alle Raten pünktlich bezahlt werden, sind Kredite und Kreditkarten bei der Schufa vermerkt. Das bedeutet, dass zum Beispiel auch ein zukünftiger Vermieter Einsicht in solche Informationen bekommen kann und sich vielleicht für oder gegen einen Mieter auf Grundlage der Schufa-Informationen entscheidet.

Deswegen lohnt sich die Selbstauskunft vor dem Besuch der Bank. Wenn dabei ein Eintrag auffällt, kann man diesen vielleicht sogar bei Verhandlungen über den Baukredit erwähnen und erklären. Andererseits sollte man den Schufa-Eintrag nach Möglichkeit nicht ansprechen, weil eine zu große Vertrautheit mit dem Thema ebenfalls auf Erfahrungen mit nicht bezahlten Rechnungen oder abgelehnten Krediten verweist.

Ganz genaue Informationen dazu, was die Schufa eigentlich speichert und ist, findet man bei immobilienscout24. Hier sind auch sämtliche Daten dazu aufgelistet, wer alles Einsicht erhalten kann und welche Daten genau man bekommen kann. Darüber hinaus gibt es noch mehr und ausführliche Informationen rund um das Thema Baufinanzierung, Baukredite, Hauswahl und Immobilien.

Negative Einträge

Negative Schufa-Einträge bleiben einige Zeit bestehen: Wer einmal eine Rechnung nicht bezahlt oder einen Kredit nicht beglichen hat, hat den negativen Eintrag noch bis zu drei Jahre nach der Begleichung auf der Liste. Manchmal lohnt es sich also, gewisse Fristen verstreichen zu lassen. Wer einen Eintrag in seiner Selbstauskunft findet, den der nicht berechtigt findet, sollte sich in jedem Fall genauer informieren und, wenn er Recht hat, Löschung beantragen, damit die negativen Konsequenzen nicht hängen bleiben.

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