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Schlaue Häuser: Komfortabel Wohnen auf Knopfdruck dank intelligenter Gebäudetechnik

Noch wird die Gebäudeautomatisierung von vielen Bauherren höchst skeptisch betrachtet. Zu groß ist die Angst vor einer unkontrollierten Allmacht der Technik im Haushalt, und die Vernetzung des Eigenheims wird eher als teure Spielerei angesehen. Doch die Zeiten ändern sich! Die intelligente Gebäudetechnik wird in den nächsten Jahren immer mehr zum Standard in Privathäusern werden.

Die Elektroinstallationen im Haus sind verbraucherorientiert konzipiert und dadurch alles andere als pure Spielerei. Dass der Braten im vorprogrammierten Ofen schon von selbst zu brutzeln beginnt, oder per Handy warmes Wasser in die Badewanne eingelassen werden kann, sind futuristische Überlegungen und haben nichts mit den gegenwärtigen praktischen Vernetzungen im Haus zu tun.

Die moderne Haustechnik kann zum Beispiel helfen, Energie einzusparen. Fenster und Heizungsanlagen werden so vernetzt, dass sie aufeinander abgestimmt wie von selbst arbeiten. Wenn ein Fenster geöffnet wird, dreht sich die Heizung automatisch herunter. Auch Elektrogeräte, die bei längerer Abwesendheit aus Versehen angelassen werden, stellen sich nach einer vorprogrammierten Zeit von selbst ab.

Ebenso kann ein unfassender Schutz vor Wasser- und Stromschäden sowie vor Einbrüchen durch die intelligente Gebäudetechnik gewährleistet werden. Kurzum: Die eigenen vier Wände werden sicherer und sparen Energie ein, und das durch wenige unscheinbare Kabel in Wand und Boden!

Und ein bisschen bequemer soll es auch werden: Durch das Vorprogrammieren bestimmter Lichteinstellungen kann man sich das An- und Ausknipsen der Lampen bald sparen. Per Knopfdruck lassen sich zu einer gewissen Uhrzeit Dachfenster, Garagentore, die Haustür oder der Sonnenschutz auf der Terrasse steuern. Und die intelligenten Häuser sollen zudem das Leben von alleinstehenden Senioren und Behinderten erheblich erleichtern.

Wie angenehm das Nach-Hause-Kommen nach Feierabend dank der schlauen Haustechnik doch werden kann, wenn man den Schlüssel ins Schloss steckt, und wie von Geisterhand die Jalousien im Innenraum geschlossen werden, das Licht gedimmt wird und die Heizung automatisch auf die Wohlfühltemperatur heruntergedreht wird! Und wenn das Haus den Besitzer wechselt, können die Systeme natürlich kinderleicht umprogrammiert und an die neuen, individuellen Bedürfnisse angepasst werden.

Quelle: immonet.de, ntv.de
Bild: Urs Mücke (Pixelio), Stephanie Hofschlaeger (Pixelio), Kurt Michel (Pixelio)

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