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Wie man sich vor Schimmel in der Wohnung schützt

Meist beginnt es nur mit einem kleinen Fleck in der Ecke des Raumes nahe der Fenster und verbreitet sich dann rasend schnell zu einem unansehlich großen und ungesunden Schimmelfleck. Schimmelbefall in der Wohnung! Die einfachste Lösung, die Vermieter in diesem Fall ihren Mietern an den Kopf werfen ist, dass diese falsch lüften.

Lüften ist ganz klar der beste Schutz gegen Schimmelbefall. Dies bedeutet aber nicht, dass man das Fenster den ganzen Tag in der Kippstellung hat, sondern mindestens 15 Minuten Stoßlüftung, um die gesamte Luft auszutauschen. Danach die Räume in kalten und nassen Jahreszeiten wieder schön beheizen, dass die Raumfeuchtigkeit nicht in den Räumen bleibt. Hier ist es auch wichtig, dass man Räume, die man nicht regelmässig benutzt, wie beispielsweise das Gästezimmer, auch lüftet und heizt.

Häufig hängt Schimmelbildung aber auch mit dem Zustand des gesamten Bauwerks zusammen. Wenn die Wände allgemein feucht sind oder die Fenster eine schlechte Isolierung haben, so liegt es nicht mehr am Mieter selbst, sondern der Vermieter ist verpflichtet sich um die Verbesserung des Bauwerks zu kümmern. Mit einem Streichen der befallenen Wand sollte sich der Mieter nicht zufrieden geben, da der Schimmelbefall so in kurzer Zeit wieder zu sehen ist.

Ratsam ist, dass man sobald der Schimmel entdeckt wird sofort den Vermieter kontaktiert und eine Mietminderung einfordert. Die Höhe der Mietminderung hängt hierbei von den Umständen ab, wieviel Schimmel in der Wohnung ist und wie die Qualität des Bauwerks insgesamt einzuschätzen ist, aber es lohnt sich, denn neue Mieter wird der Vermieter mit dem Schimmelbefall so schnell nicht finden.

Quelle: paradisi.de
Bild: Peter Dedecker (Flickr)

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