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Schimmel im Haus: Gefahr in der warmen Jahreszeit!

Schimmel im Haus ist gefährlich, daran besteht kein Zweifel. Die Sporen der Schimmelpilze, die über die Atemluft transportiert werden, können Allergien auslösen und Krankheiten verursachen. Außerdem schädigen Schimmelpilze die Bausubstanz des Hauses und können Möbel ruinieren.

Während viele Menschen glauben, dass es vor allem im Winter zu Schimmelbildung kommt, besteht auch im Sommer Schimmelgefahr. Durch große Temperaturunterschiede zwischen warmer Außenluft und kalter Kellerluft wird gerade in der warmen Jahreszeit die Schimmelbildung im Keller begünstigt. Das liegt daran, dass die warme Luft deutlich mehr Feuchtigkeit transportieren kann als die kalte Kellerluft. Offene Kellerfenster bei schwülwarmen Temperaturen gewähren somit freie Bahn für Schimmelpilze, denn die Außenluft kühlt im Keller schnell ab, und gibt so Feuchtigkeit ab, die sich an den kältesten Stellen im Raum niederschlägt.

Da alle Schimmelpilze für ihr Wachstum Feuchtigkeit brauchen, kann Schimmel im Haus ein Anzeichen für zu hohe Luftfeuchtigkeit sein. Luftfeuchtemesser helfen dabei, die Gefahr von Schimmelbildung zu erkennen. Stellt man einen Luftfeuchtemesser im Keller, in den Wohnräumen und außen aus, sieht man schnell, ob Lüften eher nutzt oder schadet.

Gerade im Sommer spielt richtiges Lüften eine zentrale Rolle beim Kampf gegen Schimmel im Haus. So sollte man in der warmen Jahreszeit dann für Durchzug sorgen, wenn es draußen am kühlsten ist. Spät abends, in der Nacht und am frühen Morgen sollten daher alle Fenster und Türen für 15 bis 30 Minuten weit geöffnet werden. Außerdem sollte beim Duschen und Kochen besonders auf eine ausreichende Belüftung geachtet werden. Feuchte Handtücher und Kleidung sollten im Sommer am besten auf dem Balkon oder im Garten zum Trocknen aufgehängt werden.

Quelle: n-tv.de, baustoffchemie.de
Bild: Kristopha Hohn, Qtea (Flickr)

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