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Sanierung am Eigenheim: Wie man hohe Instandhaltungskosten vermeiden kann

Viele Hausbesitzer erleben über kurz oder lang böse Überraschungen im Hinblick auf die Bausubstanz ihrer eigenen vier Wände. Dann können, je nachdem, aus welchem Baujahr das Haus stammt, immense Instandhaltungs- und Sanierungskosten auf einen zukommen.

Fehlender Schallschutz, unzureichende oder fehlende Wärmedämmung, Feuchtigkeit, Wohngifte: dies sind die Klassiker unter den häufigsten Mängeln am eigenen Haus. Während bei Immobilien, die vor Ende der 50er-Jahre errichtet wurden, vor allem bauliche Mängel auszumachen sind, können in Gebäuden aus den 60er- bis 80er-Jahren Wohngifte stecken. Und sogar bei Neubauten kommt es vor, dass die bauliche Qualität zu Wünschen übrig lässt.

Während Häuser aus der Jahrhundertwende zwar eine gute Bausubstanz aufweisen, dafür aber oft defekte Rohrleitungen und Heizungsanlagen haben und Wärme- und Schalldämmung gänzlich fehlt, schlägt man sich bei Bauten aus den 70er- und 80er Jahren zumeist mit Feuchtigkeitsschäden herum, da häufig bei der Planung die Lüftung nicht geregelt wurde.

Um den Substanzwert der Immobilie zu erhalten, sollte man regelmäßig in Sanierungsarbeiten investieren und sie in die Finanzplanung einbeziehen. In den ersten Jahren ist nicht so viel zu tun, doch ab 10 bis 15 Jahren gibt es den ein oder anderen Mangel zu beanstanden, und nach 20 Jahren gehen die großen Instandhaltungsarbeiten erst richtig los. Dem kann man vorbeugen, indem jährlich sieben bis acht Euro pro Quadratmeter Wohnfläche für die Instandhaltung zurückgelegt werden, um bösen Überraschungen sofort entgegenwirken zu können. Wer beim späteren Verkauf seiner Immobilie keine Verluste machen möchte, sollte sich frühzeitig um kleine oder größere Sanierungsarbeiten am Eigenheim kümmern.

Natürlich muss man hierfür nicht sofort einen Fachmann einschalten. Wer selbst anpackt, einen Handwerker in der Familie hat oder fachkundige Freunde, hat hier gute Karten. Vor allem bei kleineren Renovierungs- oder Modernisierungsarbeiten kann so eine Menge Geld eingespart werden.

Quelle: Focus online, Sueddeutsche online
Bild: puyol5 (Flickr)

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