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Es lohnt sich nicht, eine Wohnung zur Raucherwohnung zu machen

Rauchen in der Wohnung ist wesentlich bequemer, als immer die Wohnung oder auch nur den Raum zu verlassen. Aber wer langfristig in den Räumen leben möchte oder es dem Nachmieter nicht zu schwer machen will, sollte sein Rauchen auf einen Raum beschränken. Denn eine Raucherwohnung muss in jedem Fall gründlich renoviert werden, um die Rückstände zu entfernen.

Kostpielige Reiningung

Das Problem in einer Raucherwohnung ist, wie sehr sich nicht nur die gelbe Farbe in Wänden, Boden und Tapeten festsetzt, sondern auch und vor allem die Schadstoffe, die dabei hängen bleiben.

Der Rauch dringt in die Wände und die Tapete ein und trägt dabei Blei mit sich: Das ist krebserregend. Und wenn man selbst oder der Nachmieter das nächste mal tapeziert oder mit wasserbasierter Farbe streicht, dann löst sich genau dieser Giffstoff wieder und gelangt in die Luft, die man eigentlich in seinem eigenen zu Hause doch sauber einatmen möchte. Also vergiftet man sich selbst auch noch Jahre, nachdem man vielleicht mit dem Rauchen aufgehört hat, wenn man die Wohnung nicht gründlich reinigt - und das heißt wirklich von grund auf.

Wer denkt, dass er mit sogennanter Anti-Nikotin-Farbe dem Problem entgangen ist, hat nur bedingt Recht: Denn die Raucherwohnung ist zwar halbwegs sicher vor den Ablagerungen, dafür gibt es aber ein neues Problem: Schimmelpilz kann sich jetzt wesentlich leichter festsetzen und damit wiederum die Atemluft auf eine völlig neue Art gefährlich und ungesund macht.

Auch Tapezieren hilft nicht: Denn in Tapeten setzen sich die Schadstoffe noch viel persistenter fest, genauso wie in allen anderen natürlichen Materialien wie auch dem Fußboden - und den möchte wohl niemand regelmäßig erneuern.

Präventionsmaßnahmen helfen

Um die Kosten für die Renovierung einer Raucherwohnung etwas zu verringern, kann man zumindest versuchen, das Ausmaß der Schäden gering zu halten: Wer nur in einem Zimmer raucht und dabei die Tür immer geschlossen hält, schont nicht nur andere Bewohner der Wohnung, sondern reduziert auch die Belastung in den Wänden. Das Badezimmer ist dafür am besten geeignet: Fliesen lassen sich einfach abwaschen und nur die Wände und Decke müssen durch eine Tiefenreinigung wieder für eine bewohnbare Wohnung präpariert werden.

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