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Parkett verlegen: Die schwimmende Verlegung

Wer Parkett verlegen will, der hat prinzipiell drei Möglichkeiten: Das Verkleben, das Nageln oder Schrauben und die schwimmende Verlegung. Obwohl alle drei Methoden ihre Vor- und Nachteile haben, verwenden sowohl Heimwerker als auch Parkettleger hauptsächlich die schwimmende Verlegung, um Fertigparkett und Laminat zu verlegen.

Bei der schwimmenden Verlegung wird das Parkett mit einem Abstand von 10-15 mm zu den Raumwänden angeordnet, wodurch vermieden wird, dass es nach Abschluss der Verlegung zu Wellenbildung kommt.

Beim Parkett verlegen auf Estrich wird zuerst eine PE Folie ausgelegt,die nach der Auslegung an den Wänden mit jeweils 10 Zentimetern überstehen sollte. Danach wird die Trittschalldämmung verlegt, um die Lautstärke der Schritte auf dem Parkett nach oben und nach unten zu reduzieren. Um Unebenheiten zu beseitigen, empfiehlt es sich, zusätzlich eine dünne Korkdämmung zu verlegen.

Sind die Vorarbeiten abgeschlossen, kann mit dem Parkett verlegen begonnen werden. Beim Fertigparkett müssen dazu die einzelnen Parkettteile durch Einklicken miteinander verbunden werden. Dabei sollte man immer auf der rechten Seite beginnen und die Parkettbahnen gleichmäßig von rechts nach links verlegen. Am Ende jeder Parkettbahn wird das Endstück abgesägt. Es wird dann zum Beginn der nächsten Parkettbahn eingesetzt.

Bei diesem Verfahren zum Parkett verlegen werden Abstandshalter zwischen Wand und Parkettpanell eingesetzt, um den Sicherheitsabstand von 10-15 mm zu gewährleisten. Nach der Verlegung jeder einzelnen Parkettbahn, werden die Panele mit leichten Hammerschlägen festgeklopft.

Der letzte Arbeitsschritt bei der Verlegung von Parkettböden mit dieser Methode besteht darin, Sockelleisten anzubringen. Diese verdecken die Lücke zwischen Wand und Parkett, die durch die schwimmende Verlegung entstanden ist.

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