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Parkett Fußboden - die Sonne im Haus

Der Parkett Fußboden beziehungsweise der Holzboden im Allgemeinen wurde in unseren Breiten als der gängigste Bodenbelag verwendet. Im Zuge der Industrialisierung und Modernisierung wurde auch der Kunststoffbelag sowie der Teppichboden gerne verwendet. Es stellte sich aber heraus, dass der Kunstoffbelag, durch seine zeitlich begrenzte Haltbarkeit Stoffe in die Umluft abgibt, welche gesundheitsgefährdend sein können. Beim Teppichboden führten hygienische Aspekte zum Umdenken, da immer mehr Allergiker ihre Allergie auf den Teppichboden zurückführten.

Also wurden sehr viele Kunststoffböden und Teppichböden im Zuge von Sanierungsarbeiten erneuert bzw. heraus gerissen. Nicht selten kamen darunter wahre Schätze zum Vorschein - alte Parkettböden, welche mit Kunsstoffbelägen oder Teppichböden überdeckt wurden.

Der Bauherr von heute überlegt sich aber sehr genau, welche Baustoffe er verwendet, denn es gilt umso natürlicher desto besser. Es fängt bei den Ziegeln an und endet bei der Einrichtung. Der Parkett Fußboden gilt dabei als wichtiger Bestandteil neben den Steinzeug-Böden im heutigen Hausbau. Der Parkett Fußboden kann in über 800 Arten angeboten werden und deckt alle Preisklassen ab. Es gibt hier natürlich auch große Qualitätsunterschiede.

Das herkömmliche Parkett, welcher im Baumarkt angeboten wird ist lackiert. Die Lack-Güte variiert hier auch je nach Preisklasse. Das gesunde Parkett wird nicht mehr lackiert sondern geölt, dieses ist etwas matter, aber die Lackinhaltsstoffe entfallen. Der bewusste Bauherr, welcher auf seine Gesundheit achtet verwendet also geölten Parkett Fußboden.

Des Weiteren gibt es verschiedene Verlegearten wie zum Beispiel den Schiffsverband, den Backsteinverband, den Fischgrätverband oder den Würfel Verband. Für den Selbermacher kommt am ehesten der Schiffsverband in Frage, da die Montage am einfachsten funktioniert. Die weiteren Verlegearten sind dem Bodenleger Meister vorbehalten.

Es gibt für die Verlegung drei verschiedene Arten: Kleben, schrauben oder nageln und schwimmend. Für den Heimwerker ist die schwimmende Verlegung die einfachste Art und Weise einen Parkettboden zu verlegen. Als Material wird Klick Parkett gewählt.

Der erste Schritt ist das Aufmaß durchzuführen. Achtung, nicht auf den Verschnitt vergessen, dafür werden zur ermittelten Fläche zirka fünf Prozent hinzu addiert. Beim Untergrund muss entschieden werden ob der bestehende Belag zum Beispiel bei Sanierungen erhalten werden soll oder entfernt wird. Grundsätzlich kann ein Parkett Fußboden schwimmend auf einem bestehenden Fußbodenbelag verlegt werden.

Wenn der bestehende Fußbodenbelag entfernt wird müssen Kleberreste entfernt werden und ein ebener Untergrund mittels Spachtelmasse hergestellt werden. Eine Dampfsperre gegen Diffusionsfeuchtigkeit sowie eine Trittschalldämmung müssen verlegt werden.

Nun beginnt die Verlegung. Zuerst wird geprüft ob die Wände im rechten Winkel sind. Bei leichten Unebenheiten werden diese mit Keilen ausgeglichen. Diese Keile sind sehr wichtig, da sie den Abstand des Parkett Fußbodens zu den Wänden sicherstellen. Dieser Abstand muss bestehen, damit das Holz arbeiten kann. Holz arbeitet: Es zieht sich im Winter zusammen und dehnt sich im Sommer aus. Für diese Aktivitäten muss genügend Platz vorhanden sein.

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