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Niederlassen am Brandenburger Tor: Aktuelle Immobilienpreise in Deutschlands Hauptstadt

Wer sich auf dem Immobilienmarkt in Berlin und Umland als Hauskäufer oder Mieter umschauen möchte, der kann vorab einmal einen Blick in den Preisspiegel werfen, den der Ring Deutscher Makler (Landesverband Berlin Brandenburg) für 26,18 Euro anbietet.

Aus ihm geht hervor, dass der Preis für eine selbstgenutzte Immobilie mit guter Lage und Ausstattung in diesem Jahr in Berlin weitestgehend gleich geblieben ist. Ähnlich sieht es mit Bauland aus, was nur in sehr guten Wohnlagen einen leichten Preisanstieg erkennen lässt. Neubauten und freistehende Einfamilienhäuser sind jedoch teurer geworden, ein Resultat aus gestiegener Nachfrage und den höheren Kosten der Bauträger.

Leider sind auch die Mieten davon betroffen. Bei Neubauten steigt der Preis pro Quadratmeter um einen ganzen Euro an. Aber auch Altbauten aus der Jahrhundertwende haben einen Mietpreisanstieg um bis zu 50 Cent pro Quadratmeter zu verzeichnen.

Natürlich wirkt sich auch die internationale Finanzkrise auf den Immobilienmarkt in Berlin und Umland aus: So haben sich durch die geringere Nachfrage aus dem Ausland und die höheren Finanzierungskosten die Mietshauspreise verringert. Generell wurden dieses Jahr weniger Immobilien verkauft als in den Jahren davor.

Dennoch beweisen potenzielle Käufer großes Vertrauen in den Immobilienmarkt Berlin. So hat eine holländische Familie vor kurzem eine ganze Siedlung mit 1400 Wohnungen in Karow gekauft. Überzeugt hat sie die Tatsache, dass die Siedlung neuwertig und gut zu vermieten ist. Die meisten Mieter arbeiten im näheren Umfeld und garantieren somit die Mieteinnahmen. Also kann man getrost einen Immobilienkauf in Berlin ins Auge fassen. Langfristig gesehen wird es sich garantiert rentieren.

Quelle: Tagesspiegel online, Morgenpost online
Bild: extranoise (Flickr)

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