Excite

Die Kosten einer neuen Heizung

Der Winter steht vor der Tür und bringt wie in jedem Jahr Kälte mit sich. Und diese kühlen Temperaturen drängen durch bis in die eigenen vier Wände, egal wie gut das Eigenheim, sei es Haus oder Wohnung, isoliert ist. Um dem entgegenzuwirken, wird die Heizung eingeschaltet, die für jeden Menschen ein treuer Begleiter über die kalten Wintermonate ist. Doch wer sich ein neues Heizsystem anschaffen möchte, der sollte im Vorfeld klären, für welche Option er sich entscheidet. Natürlich möchte man als Hauseigentümer auch gerne wissen, wie viel eine neue Heizung kostet. Um diese Frage beantworten zu können, lohnt ein Blick auf die verschiedenen Heizsysteme, die derzeit auf dem Markt angeboten werden.

    Shutterstock

Was eine neue Heizung an Einsparungen bringt

Ein neues Heizsystem ist eine langfristige Investition. Wer kurzfristig mehr Geld investiert, der wird über die Jahre hinweg Einsparungen haben, die sich auf dem eigenen Konto bemerkbar machen. Hier kommen die Themen Solartechnik und erneuerbare Energien ins Spiel. Die Installation eines Heizsystems mit Pellets kostet zwar 15.000 bis 20.000 Euro, aber die Heizkosten werden sich bis um die Hälfte verringern. Auch ein Brennstoffzellensystem, das für 10.000 bis 20.000 Euro installiert wird, bewirkt eine solch hohe Einsparspanne. Wird das neue auf fossilen Brennstoffen basierende Heizsystem noch mit Solarenergie kombiniert, wird der nötige Strom durch das Sonnenlicht produziert, womit die Stromkosten wegfallen. Nach etwa zehn Jahren hat man das investierte Geld durch die Einsparungen schon wieder reingeholt.

Günstigere Varianten

Möchte man nicht so viel Geld auf einen Schlag ausgeben, kann man sich für die kostengünstigeren Varianten entscheiden. Wer die eigenen vier Wände mit Gas beheizen möchte, der zahlt zwischen 4.000 und 8.000 Euro für eine neue Anlage. Eine weitere Möglichkeit ist eine Ölheizung, die aber schon etwas mehr kostet. Hierbei bewegt sich der Preis zwischen 7.000 und 9.000 Euro für die Installation. Oft hat man aber gar nicht die freie Entscheidung. Viele Häuser sind nur mit Gasanschlüssen ausgestattet und ein Wechsel zu Öl würde dann Mehrkosten verursachen, sofern diese Anschlüsse nicht vorhanden sind. Allerdings können auch diese beiden Systeme mit einer Solarthermie verbunden werden. Dadurch entstehen aber auch weitere Kosten, die jedoch auf lange Sicht gesehen das Geld wieder reinholen, wenn man auf den Strom der Sonne, der ja umsonst ist, zurückgreift. Eine weitere Option ist die Wärmepumpe. Hier liegen die Kosten für eine neue Anlage bei 9.000 bis 14.000 Euro.

Fördermaßnahmen

Die gute Nachricht ist, dass es für die Anschaffung einer neuen Heizungsanlage staatliche Fördermaßnahmen gibt. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) greifen Hausbesitzern bei der Anschaffung unter die Arme. Bei Gas- und Ölheizungen kann man von der KfW eine Förderung bis zu 15% des Installationspreises erhalten. Eine Wärmepumpe wird von der BAFA mit 1.500 bis 4.500 Euro unterstützt, die genaue Förderung hängt von der Art der Heizung ab. Die KfW fördert eine Brennstoffzelle mit mindestens 7.050 Euro. Und die BAFA unterstützt ein mit Pellets betriebenes Heizsystem mit 2.000 bis 8.000 Euro. Es muss also nicht so viel Geld kosten, in einer gut beheizten Wohnung oder Haus über den Winter zu kommen.

Deutschland - Excite Network Copyright ©1995 - 2019