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Neue Wohnungen für den Handelshafen Magdeburg

Die Anfang der 1940er Jahre gebauten Silogebäude im ehemaligen Handelshafen wurden bisher als Getreidespeicher genutzt. Wegen der von ihnen ausgehenden Staubexplosionsgefahr durften bisher im Umkreis von 200m keine Wohnungen gebaut werden. Im Zuge der Neuordnung des Gebiets und der Umstrukturierung vom Handelshafen in einen Wissenschaftshafen jedoch kommt nun auch den nördlich gelegenen so genannten Reichseinheitsspeichern eine neue Funktion zu: Der Investor Projekt Rentenvorsorge GbR richtet hier 200 neue Wohnungen ein.

Den Maßstab für die Umnutzung der nördlichen Flächen rund um die Speicher bildet die gelungene städtebauliche Umstrukturierung im südlichen Hafenbereich. Mit der Ansiedlung bedeutender wissenschaftlicher Einrichtungen und der Sanierung historischer Gebäude ist hier die Entwicklung eines hochwertigen Bereichs mit überregionaler Bedeutung gelungen.

Mit der Umnutzung der Speichergebäude gehen auch die Erschließung des Gebiets und die Neugestaltung der Freiflächen einher. Mit finanzieller Unterstützung des Landes Sachsen-Anhalt wird durch die Verlängerung der Werner-Heisenberg-Straße die öffentliche Erschließung Richtung Norden sichergestellt. Auf der Ostseite werden durch einen durchgehenden öffentlichen Gehweg die östlich angrenzenden Gebiete erschlossen. Entsprechend der denkmalpflegerischen Forderung zur Erhaltung der Kranbahntrasse wird die westlich gelegene Kranbahn erhalten und in den parallel zum Hafenbecken vorgesehen Rad- und Gehweg integriert.

Gefördert wird das Vorhaben aus EFRE-Mitteln und aus Mitteln aus dem Städtebauförderprogramm Stadtumbau Ost mit einem Gesamtvolumen von 1.710.000€. Der Umbau der Getreidespeicher zu Wohnzwecken soll so die Initialzündung für eine erfolgreiche Entwicklung auch der nördlichen Hafenflächen werden.

Quelle: mymagdeburg.de /

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