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Natürliche Gestaltung der Außenanlage: Wie die Terrasse zur Schwelle zur Natur wird

Wer ein Haus baut, sollte auch unbedingt rechtzeitig an die Gestaltung der Außenanlage denken. Da eine Terrasse im Sommer oft zum zweiten Wohnzimmer wird, sollte gerade die Terrassengestaltung von Anfang an bedacht werden.

Bei der Gestaltung der Außenanlage gibt es unzählige Gestaltungsmöglichkeiten. So lässt sich beispielsweise durch die Art der Bepflanzung der Charakter der Terrasse ganz einfach verändern. Bambus sorgt dabei für einen asiatischen Flair, während eine Wein umrankte Terrasse eher mediterran anmutet. Am besten sieht es aus, wenn man bei der Gestaltung der Außenanlage eine Einheit von Haus und Garten schafft. Das gelingt besonders gut, wenn sich am Haus verwendete Materialien im Terrassen- und Wegebelag wiederholen.

Der Berliner Landschaftsplaner Manfred Schmidt und sein Betrieb Gärtnerhof stehen seit über 25 Jahren für natürlichen Garten- und Terrassenbau. 'Jede Terrasse ist eine Schwelle zur Natur', so Schmidt. Naturnahe Gärten, Stauden aller Art und der Bau mit Natursteinen gehören zu den Markenzeichen des Gärtnerhofs.

Immer mehr Hausbesitzer orientieren sich bei der Gestaltung der Außenanlage um und greifen bei der Terrassen- und Hofgestaltung zu Mosaik, Bruchstein und alten lasierten Ziegeln, statt zu Quadratplatten und polierten Böden. Besonders der Materialmix liegt voll im Trend.

Statt blitzblanker Präsentierteller stellen die Terrassen von heute also eher einen Übergang zur natürlichen Umwelt dar. Wenn dabei aus Kostengründen statt Natursteinen nur günstige Betonsteine verwendet werden, dann empfehlen Schmidt und seine Mitarbeiter kleine Mosaiksteine oder einzelne Reihen von Granitquadern zur Auflockerung. Auch eine Durchmischung mit alten gebrannten Klinkersteinen ist denkbar. So ist eine natürliche Gestaltung der Außenanlage auch mit eingeschränktem Budget noch möglich.

Quelle: faz.net, hausbautipps24.de
Bild: Gärtnerhof GmbH

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