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Mollig warm: Sparsame Heizkörper

Die Gas- und Ölpreise steigen vor allem in den kalten Wintermonaten immer weiter an. Da sollte man als Verbraucher genau über effektives Energiesparen Bescheid wissen. Wir sagen Euch, wie man die Heizernergie am klügsten und effizientesten einsetzt. Denn sparsames Heizen und gründlich Lüften muss nicht frieren bedeuten!

Bei Massivhäusern vor allem mit Ziegelmauerwerk ist gleichmäßiges Heizen von großer Wichtigkeit. Unregelmäßiges Heizen und zwischenzeitliches Auskühlen der Räume führt dazu, dass hinterher viel mehr Energie benötigt wird, um wieder auf angenehme Innenraumtemperaturen zu kommen. Die Heizung sollte in diesen Bauten daher auch tagsüber, wenn man sich nicht zu Hause aufhält, auf reduzierter Stufe weiterlaufen. Denn an kalten Wänden kondensiert Luft - ein idealer Ort für Schimmelpilze!

Beim Heizen von energiesparenden Bauten mit Holzständerbauweise sieht es natürlich anders aus: Die Wände speichern hier kaum oder gar keine Wärme. Die Räume lassen sich also sehr schnell wieder aufheizen und ein kontinuierliches Durchheizen ist nicht nötig. Natürlich spielt auch die Wärmedämmung des Gebäudes eine große Rolle in der Energiesparung. Ausreichende Wärmedämmung in Dach und Außenwänden sowie Wärmeschutzverglasung und gedämmte Fensterrahmen sparen innerhalb von 10 Jahren mehrere 1000 Euro an Heizkosten.

Wer in der Wohnung oder im Haus eine Heizanlage älteren Modells hat, sollte über einen Austausch gegen einen modernen, energiesparenden Brennwertkessel nachdenken, wenn Heizung und Schornstein dazu passen. Eine ökologische und günstige Alternative zu Heizöl und Gas wären Kessel, in denen Holzpellets als Brennstoffe genutzt werden.

Große Möbelstücke sollten mit ungefähr 5 Zentimeter Abstand von Außenwänden und Heizkörpern abgestellt werden, damit sie die ausströmende Wärme nicht behindern und sich keine feuchten Ecken an den Wänden bilden.

Und zu guter Letzt sollte auch ein effektives Lüften der Räume gelernt sein: Lüften vermeidet Bauschäden und Schimmelpilzbefall, spart aber auch gleichzeitig Heizkosten. Während der Heizperiode sollte Dauerlüften vermieden werden. Besser sind Stoßlüftungen von möglichst 5 Minuten Dauer, mit Durchzug durch sämtliche Räume. Große Wasserdampfmengen wie nach dem Duschen oder Kochen sollten möglichst rasch ins Freie gelangen.

Die Raumtemperatur in Wohn- und Esszimmern sollte generell die 20 Grad nicht überschreiten. In Kinderzimmern und Bädern sind 22 bis 23 Grad durchaus üblich. In Schlafzimmern sind hingegen 16 Grad für einen gesunden Schlaf angemessen und in Kellerräumen reichen schon 6 Grad aus, um eventuelle Frostschäden zu vermeiden. Die Zimmertüren zu weniger beheizten Räumen sollten möglichst geschlossen gehalten werden. So bleibt es auch an eisig-kalten Wintertagen wohlig warm in den eigenen vier Wänden.

Quelle: thema-energie.de, test.de
Bild: ericskiff (Flickr)

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