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Möbelkauf per Mausklick: Designermöbel online kaufen

Designermöbel stehen derzeit hoch im Kurs. Um der Wohnung einen einzigartigen, unverwechselbaren Charakter zu geben bevorzugen viele Einzelstücke und Designermöbel, statt im Möbeldiscounter Massenware zu kaufen. Das Problem dabei ist, dass Designermöbel nicht gerade kostengünstig sind. Eine gute Alternative, um doch noch an das exklusive Möbelstück zu kommen ist es, Designermöbel online zu kaufen, denn bei verschiedenen Möbelanbietern im Internet kann man die edlen Einrichtungsgegenstände um einiges günstiger erstehen als im normalen Möbelladen.

Bisher werden nur knapp fünf Prozent aller Möbelkäufe online abgewickelt. Doch neuerdings zeigt sich im Möbelhandel ganz klar der Trend zum Internethandel. So erschienen in den letzten Wochen immer mehr virtuelle Möbelläden auf der Bild(schrim)fläche. Das Geschäftsmodell dieser verschiedenen Online-Shops ähnelt sich: Egal ob Fashion4home, MyFab oder design2desire, all diese Firmen bieten Designermöbel im Internet direkt ab Werk. Wer sich dafür entscheidet, Designermöbel online zu kaufen kann dabei angeblich von Preisabschlägen bis zu 80 Prozent profitieren.

Die Möglichkeit, Designermöbel online günstiger zu erstehen, ermöglicht künftig auch Menschen mit kleinem Geldbeutel eine exklusive Inneneinrichtung. Mit dieser neuen Geschäftsidee will Marc Appelhoff, Sohn des früheren Karstadt-Vorstandes Klaus Appelhoff und Mitbegründer des virtuellen Möbelladens fashion4home nicht weniger als 'den Möbelhandel revolutionieren'. Auch Jesper Wahrendorf, Deutschland-Chef von MyFab sieht ein großes Potential im Möbelhandel per Internet: 'Wir brechen verkrustete Strukturen auf und schneiden aus der Wertschöpfung heraus, was heute nicht mehr zeitgemäß ist.'

Ob der Möbelkauf per Mausklick den herkömmlichen Möbelladen künftig überflüssig machen wird, sei dahin gestellt. Denn auch wenn es sicherlich verlockend ist, Designermödel online günstiger zu kaufen, nennt Thomas Grothkpp, der Hautgeschäftsführer vom Bundesverband des Deutschen Möbel-, Küchen- und Einrichtungsfachhandels (BVDM) doch einen entscheidenden Nachteil der virtuellen Möbelläden: 'Die Haptik ist bei Möbeln enorm wichtig. Und im Internet lassen sich Sofas eben nicht probesitzen.'

Quelle: welt.de, 4.am
Bild: fashion4home.de

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