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Mit Wärmeschutzverglasung hat Frieren am geschlossenen Fenster ein Ende

Wenn man vor dem geschlossenen Fenster friert, obwohl die Wohnung eigentlich schön warm ist, dann liegt das nicht unbedingt daran, dass die Fenster schlecht isoliert oder abgedichtet sind. Frieren am Fenster kann verschiedene Gründe haben. Doch es gibt auch ein Gegenmittel.

Wie die Energieberater der Verbraucherzentrale des Saarlandes erklären, steht der menschliche Körper in ständigem Strahlungsaustausch mit seiner Umgebung. Dass man in der Nähe des Fensters friert, obwohl die Raumtemperatur eigentlich hoch genug ist, liegt daran, dass die Fensterscheiben deutlich kühler sind als die Raumluft. Das führt nämlich zu einer erhöhten Auskühlung an den Körperstellen, die dem Fenster zugewandt sind.

Frieren am Fenster ist vor allem bei alten Fenstern mit Einscheiben- oder Isolierverglasung ein Problem. Hier entstehen an den Fenstern leicht Oberflächentemperaturen von knapp über null Grad, wenn es draußen sehr kalt ist. Durch die hohen Temperaturunterschiede zwischen dem Bereich der Fensterscheiben und der übrigen Raumluft kommt es außerdem zu Luftbewegungen, so dass es in der Nähe des Fensters zieht, obwohl das Fenster dicht ist.

Die beste Lösung gegen Frieren am Fenster ist eine Wärmeschutzverglasung. Dabei wird eine der Glasscheiben mit einer hauchdünnen unsichtbaren Silberschicht bedampft, die die kurzwelligen Lichtstrahlen in den Wohnraum hinein lässt und die langwelligen Wärmestrahlen aus dem Wohnraum nach innen zurück reflektiert. Auf diese Weise gelangt Wärme von außen hinein, kann aber nicht von innen nach außen entweichen.

Wärmeschutzverglasung bietet einen dreimal besseren Wärmeschutz als Isolierverglasungen. Somit wird nicht nur dem Frieren am Fenster ein Ende gesetzt, die Wärmeschutzverglasung hilft auch beim Energie sparen.

Quelle: n-tv.de, umweltdatenbank.de
Bild: My name's axel (Flickr)

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