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Darauf sollten Sie achten, wenn Sie die Mietwohnung kündigen wollen

Wenn Sie Ihre Mietwohnung kündigen möchten, dann sollten Sie einige Dinge beachten. Denn dem Umzug in ein neues, noch schöneres zu Hause hat zunächst auch einige rechtliche Hindernisse, wie zum Beispiel die Kündigung des Mietvertrags. Hier können sowohl einheitliche, aber auch ganz individuelle Regeln und Verordnungen zum Tragen kommen- je nach Fall.

Kündigungsfrist: Muss Sie drei Monate sein?

Generell gilt für alle Mietverträge, die nach 2001 geschlossen wurden, eine dreimonatige Kündigungsfrist. Diese gilt bei allen Standardmietverträgen und ist, sofern nicht anders vereinbart, vom Mieter einzuhalten. In einem formlosen Anschreiben sollten Sie dem Vermieter die Kündigung mitteilen. Sie sollten darauf achten, dass die Daten auf dem Schreiben vermerkt sind. Stellen Sie sicher, dass Ihre Kündigung sicher an den Vermieter gesendet wird- also schicken Sie das Schreiben gegebenenfalls per Einschreiben. So kann alles seinen bürokratisch richtigen Weg gehen.

Wer die Mietwohnung kündigen will, weil es sich um eine Mängelwohnung oder ähnliches handelt, der kann eventuell von dem außerordentlichen und fristlosen Kündigungsregeln gebrauch machen. Dies liegt allerdings nur dann vor, wenn einer der Vertragspartner vertragswidrig handelt. Meist ist hier dann noch eine Abmahnung notwendig, so dass sich noch weitere Fristen ergeben können. Ist das Mietverhältnis aber nicht zumutbar, können Sie auch schneller die Wohnung verlassen.

Eine weitere Besonderheit ergibt sich auch bei zeitlich begrenzten Mietverträgen oder auch Untermietverträgen, zum Beispiel in einer mit dem Vermieter geteilten Wohnung (wie Wohngemeinschaften). Hier kann, sofern nicht anders festgehalten, von einer vierwöchigen Kündigungsfrist ausgegangen werden. Da hier aber auch besondere Regeln gelten, lesen Sie lieber zunächst einmal Ihren Mietvertrag erneut gut durch, um Überraschungen zu vermeiden.

Suchen Sie sich Hilfe

Generell können Sie sich auch Hilfe holen, wenn Sie Ihre Mietwohnung kündigen wollen. Der Mieterschutzbund kann Ihnen hier professionell zur Seite stehen. Aber auch ein Gespräch mit dem Vermieter kann die Kündigungsfrist gegebenenfalls verkürzen: meist wird von der Einhaltung der drei Monate Kündigungsfrist abgesehen, wenn ein Nachmieter gestellt wird. So steht einem Neuanfang dann nichts mehr im Wege.

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