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Mietrecht: Aufhebungsvertrag in vielen Fällen sinnvoll

Haben Sie mit Ihrem Vermieter einen Zeitmietvertrag geschlossen, und möchten nun vorzeitig aus der Wohnung ausziehen? Sie haben keine Möglichkeit ein Sonderkündigungsrecht in Anspruch zu nehmen? Das Recht, einen Nachmieter zu stellen, haben Sie nicht vertraglich vereinbart? Dann müssen Sie sich laut Mietrecht mit Vermietern über einen Aufhebungsvertrag einigen.

Der Vermieter ist jedoch nicht verpflichtet, mit Ihnen einen Aufhebungsvertrag zu schließen. In den meisten Fällen lassen sich Vermieter jedoch auf eine gütliche Einigung ein. Der Aufhebungsvertrag muss zwischen Vermieter und Mieter schriftlich geschlossen werden. Im Falle des vorzeitig zu beendenen Zeitmietvertrages genügt es, wenn die Parteien schriftlich erklären, dass der Vertrag vorzeitig aufgelöst wird.

Doch auch für Mieter mit regulären Mietverträgen, die fristgerecht kündigen ist eine Aufhebungsvertrag häufig sinnvoll und empfehlenswert. Sollten Sie sich beispielsweise mit Ihrem Vermieter darauf einigen, dass Sie keine Schönheitsreparaturen durchzuführen haben, sollten Sie darüber einen Aufhebungsvertrag schließen. Sämtliche Absprachen mit Ihrem Vermieter, Zugeständnisse an Sie etc. sollten unbedingt schriftlich fixiert werden.

Setzen Sie Ihren Vermieter darüber in Kenntnis, wenn in der Wohnung kleinere Schäden bestehen. Beheben Sie diese entweder noch selbst, bevor Sie ausziehen, oder halten Sie im Aufhebungsvertrag fest, dass Sie nicht verpflichtet sind, die betreffenden Reparaturen durchzuführen. Im Aufhebungsvertrag sollten Sie auch festhalten, innerhalb welcher Frist der Vermieter Ihnen die hinterlegte Kaution zurück zu zahlen hat.

Wenn Sie einen solchen Aufhebungsvertrag schließen, können Sie sicher sein, dass nicht später noch eine böse Überraschung auf Sie wartet, und Sie zur Übernahme von Kosten für Schönheitsreparaturen gezwungen werden.

 

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