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Mehr Raum zum Leben: Kellerausbau

Ein Kellergeschoß sollte schon im Vorfeld und im Bau gut geplant und ausgeführt werden. Denn in den Kellerräumen kann später eventuell neuer Platz geschaffen werden für weitere Aufenthalts- oder sogar Wohnräume: die neu gewonnene Nutzfläche im Untergeschoß lohnt sich langfristig immer! Vor allem Grundstücke, die am Hang liegen, bieten auf der Talseite eine ideale Nutzung für natürlich belichteten Wohnraum im Keller an.

Nachträglich sind hierbei natürlich Faktoren wie ausreichende Wärme, Tageslicht und trockene Wände Grundvoraussetzungen für einen hochwertig nutzbaren Kellerbereich. Vor allem der Wärmeschutz mittels ausreichender Wärmedämmung und der Schutz vor Wasser von außen sollten ausreichend durch fachgerechte Abdichtungssysteme gewährleistet sein, um Schimmelpilzbefall an den Wänden zu vermeiden.

Ein späteres Einziehen von Wänden oder der gesamte Umbau und Ausbau des Kellergeschosses kann sehr aufwändig ausfallen. Dennoch bietet es sich bei gut ausgebauten Kellern geradezu an, ein neues Wohnreich für den ankommenden Sprössling oder ein neues Büro für den Hausherrn im unteren Wohnungsbereich einzurichten.

Bei einem Nutzkeller, der nachträglich zu einem Wohnbereich ausgebaut wird, muss auch auf ausreichenden Brandschutz geachtet werden. Zum Beispiel sollten Brandschutztüren vom Treppenhaus hin zu den Nutzkellern sowie zwischen Nutzkellern und neu entstandenen Wohnräumen mögliche Flammen bremsen.

Wer vorhat, seinen Keller im Nachhinein zu sanieren und auszubauen, der sollte sich einen passenden Zeit- und Arbeitsplan zusammenstellen. Dann steht dem Umbau zur neuen Wohnfläche nicht mehr im Wege und die Wohnqualität kann langfristig im ganzen Haus gesteigert werden.

Quelle: heimwerker.de, focus.de
Bild: tmfcwin (Flickr)

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