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Maklerprovision - bald Vergangenheit?

Die Suche nach der perfekten Wohnung kann in vielen Städten sehr zeitintensiv sein, da eine große Nachfrage vorhanden ist, aber wenige Wohnungen für Interessierte freistehen. In diesen Fällen beauftragen viele Menschen einen Makler, der sich dann auf die Suche macht, um passende Angebote zu finden, die man sich daraufhin beispielsweise bequem an einem Vormittag nacheinander anschauen kann. Sollte man sich für eine Wohnung entscheiden, bekommt der Makler für die geleistete Arbeit eine angemessene Provision, die im Regelfall bei Mietwohnungen schon vorher festgelegt ist. Daraufhin kann der neue Mieter alsbald in die neue Wohnung einziehen.

Bei Kaufobjekten ist die Höhe der Provision nicht eindeutig durch ein Gesetz festgelegt, so dass hier für Makler ein großer Spielraum herrscht. Insbesondere in Städten in denen Immobilien zum Kauf heiß begehrt sind, berechnen Makler immense Summen, die häufig von den verzweifelt Suchenden bezahlt werden. Bevor man die Provision überweist sollte man sich aber vorab genau erkundigen, ob es nicht eine Regelung gibt, dass der Verkäufer der Wohnung oder des Hauses einen Teil oder gar den gesamten Betrag bezahlt. Dies würde dann sicher viel Geld sparen.

Es gibt neuerdings Portale wie beispielsweise yoom.de, die den Einsatz teurer Makler umgehen. Vermieter oder Verkäufer können ihre Objekte einpflegen und Interessierte bieten einen Betrag, der dann direkt an den Vermieter geht und bei weitem unter den teuren Provisionen von Maklern liegt. Sollte sich diese Art der Wohnungssuche auf dem Wohnungsmarkt weiter verbreiten, müssen sich Makler wohl genau überlegen, ob die hohen Provisionen wirklich auf Dauer tragbar sind.

Quelle: news.immobilo.de
Bild: frnetz (Flickr)

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