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Luxusimmobilien in Griechenland - Käufer erwarten hohe Immobiliensteuern

Griechenland wird seit Jahren von der Schuldenkrise gebeutelt. Wie das alles einmal ausgehen wird und ob der Euro für die Griechen als Zahlungsmittel Bestand haben wird, steht nicht fest. Sicher ist lediglich, dass es auch nach Einführung der Drachme Sonne, Strand und Meer geben wird.

Schnäppchenjäger sehen die Gelegenheit zum Hauskauf günstig. Immer mehr Luxusimmobilien werden in Griechenland verkauft, das Geld danach außer Landes gebracht und beispielsweise am Londoner Immobilienmarkt neu angelegt.

Immobilien-Sonderabgabe verschärft den Verkaufsdruck

Die Probleme der griechischen Staatsverschuldung und die Unfähigkeit der Regierenden tragbare Lösungen zu erarbeiten und auch umzusetzen, haben auch vor Luxusimmobilien in Griechenland nicht Halt gemacht. Wenn der Staat ein finanzielles Problem hat, dann müssen seine Bürger meist mit Steuererhöhungen rechnen.

In Griechenland zeigt sich das sehr deutlich an der explodierenden Immobilien-Besteuerung. Aufgrund der Besteuerung sehen sich mehr und mehr Eigentümer gezwungen, ihre Immobilien mit erheblichen Preisabschlägen zu verkaufen. Im Vergleich zu den Boomjahren der Jahre 2001 bis 2007 sind Villen und Strandhäuser günstig. Wer genug Geld hat, zahlt etwa die Hälfte des Kaufpreises von 2008.

Man muss nur eine sechsstellige Summe investieren. Dafür erhält man ein halbes Dutzend Zimmer, einige Schlafzimmer und Bäder. Dazu gibt es in bester Lage ein Grundstück von mehreren tausend Quadratmetern.

Die Steuerpolitik der griechischen Regierung ist sehr auf das Immobilienvermögen fokussiert.Hier trifft es vor allem des Segment luxuriöser Immobilien. Einer verhängten Immobilien-Sonderabgabe kann sich kein Eigentümer entziehen, denn diese wird mittels der Stromrechnungen der Stromlieferanten eingezogen. Es ist davon auszugehen, dass diese Sonderabgabe zur einer dauerhaften Steuer wird.

Ein weiterer Grund sich von einer Luxusimmobilie zu trennen, sind die sich rapide verschlechternde Einkommenssituation und steigenden Lebenshaltungskosten. Der Besitz solcher Immobilien kann kaum rentabel geführt werden. Für Normalbürger sind Luxusimmobilien sowieso unerschwinglich.

Alternative - günstiger spanischer Immobilienmarkt

Die Käufer für Luxusimmobilien in Griechenland halten sich aus verständlichen Gründen (politisch instabile Lage, unfähige Regierungen) trotz rapide sinkender Preise zurück. Wer jetzt seine Immobilie in Euro bezahlt, erhält im schlimmsten Fall bei einem Verkauf nur noch Drachmen. Für viele bietet der spanische Immobilienmarkt bei ähnlichem Preisverfall gleichwertige Kaufmöglichkeiten und für den Wert des Zweitwohnsitzes insgesamt mehr Sicherheit.

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