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Lohsepark in Hamburg - der neue Central Park Norddeutschlands

Sie leben schon lange in der Hafenstadt und sind glücklich im Norden Deutschlands zu wohnen? Vor allem das Wasser hat Sie damals in die Stadt gezogen? Freuen Sie sich nun auf noch mehr Naturerlebnis, denn der geplante Lohsepark in Hamburg wird Ihnen auf 4 ha Land viel Vergnügen bereiten können.

Was erwartet Sie?

Hamburg, von den Bewohnern auch gern Hafen City genannt, bekommt ein weiteres Gesicht. Dank des Lohseparks soll nun ein grünes Stadtquartier entstehen, wo bisher Industrie- und Bahnhofsgebäude das Bild prägten. Beginnen soll der neue „Central Park“ Hamburgs am Backsteinensemble direkt am Lohseplatz, umgeben wird es von den westlichen und südlichen Wasserflächen. Der Park wird sich vom nördlichen Ericusgraben bis zum südlichen Baakhafen erstrecken und soll mit 4 ha Fläche der bisher größte Park in der Hafen City werden. Gestaltet wird der Lohsepark von der Vogt Landschaftsarchitektur AG aus Zürich, welche den internationalen Wettbewerb, der 2010 ausgeschrieben war, gewann. Neben verschiedenen Wasserspielen und Sitzmöglichkeiten ist ebenfalls ein großer Kinderspielplatz geplant, der an einem Gemeinschaftshaus angegliedert werden soll.

Außerdem wird neue Wohnfläche entstehen. Südlich des Parks werden etwa 300 Neubauwohnungen aufgeteilt in zwei Wohnungsblöcken zur Verfügung stehen. Geplant sind vorwiegend Wohnungen zum Mietverhältnis, aber auch ein Projekt zur Integration von Menschen mit und ohne Behinderungen ist in Planung. Eine Besonderheit ist außerdem, dass gefördertes Wohnen in diesem Stadtteil möglich wird.

Komplett fertig gestellt werden kann der künftige Lohsepark in Hamburg jedoch erst im Jahr 2019, da einige Flächen, die benötigt werden, noch bis ins Jahr 2017 an die ansässigen Speditionen gebunden sind.

Was geschieht mit dem Hannoversche Bahnhof?

Natürlich war es den Architekten ein besonderes Anliegen den vorhandenen Gedenkort in die Planung des Lohsepark in Hamburg zu integrieren. Es handelt sich um den Hannoversche Bahnhof, der 1955 gesprengt wurde. Zum Gedenken an die Opfer der Deportation soll nun eine zentrale Gedenkstelle entstehen. Geplant ist eine Fuge, die sich vom einstigen Bahnhofplatz bis zu den Ruinen des Bahnsteigs 2 ziehen wird.

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