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Kuschelig warm trotz eisiger Minusgrade: Kältetipps für die Wohnung

Welche Rechte und Pflichten haben Mieter, wenn draußen die Minusgrade toben und die eisige Kälte das ganze Land fest im Griff hat? Was kann man selbst tun bei Frostschäden oder um selbst in den Wintermonaten Energie zu sparen? Hier haben wir ein paar Kältetipps für die kalte Jahreszeit zusammengestellt:

Der Vermieter muss gewährleisten, dass auch bei klirrenden Minustemperaturen draußen im Wohnraum mindestens eine Temperatur von 20 Grad herrscht und die Wohnräume ausreichend beheizt werden. Ansonsten hat der Mieter eindeutig das Recht auf Mietminderung. Wenn die Heizung komplett ausfällt, kann dies sogar den Erlass der gesamten Miete zur Folge haben.

Aber auch der Mieter selbst kann einiges dafür tun, damit es kuschelig warm in der Wohnung bleibt: Zum Beispiel sollten die Heizkörper alle 3 Monate entlüftet werden, damit das Wasser weiterhin und ohne Lufteinschlüsse frei zirkulieren und somit zu 100 % heizen kann. Auch sollte die Heizung nicht ganz abgestellt werden, wenn man ins verlängerte Wochenende startet, denn so kann es schnell zu Frostschäden an Wasser- und Heizungsleitungen kommen. Außerdem kühlen die Wände gänzlich aus, und es wird mehr Energie und Zeit benötigt, um das Haus nachher wieder aufzuheizen.

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt können sogar Wasserleitungen einfrieren. Passiert dies, kann man mit in heißem Wasser eingelegten Tüchern oder mit dem Fön schnelle Abhilfe schaffen. Und damit das Rohr auch nicht platzt, sollte es vom geöffneten Hahn in Richtung der blockierten Stelle hin aufgewärmt werden.

Gegen Schimmelbildung empfiehlt es sich auch im Winter und bei Frosttemperaturen, dreimal am Tag stoßzulüften. Hierbei werden die Heizkörper kurz heruntergedreht und die Fenster etwa für fünf Minuten weit geöffnet.

Gegen eine unzureichende Isolierung der Fenster gerade bei Altbauten helfen Thermogardinen. Diese Vorhänge sind aus dichtem Stoff angefertigt und lassen weniger Kälte hinein und auf der anderen Seite weniger Wärme hinaus.

Thermostate mit Zeitschaltuhren an Heizungen im Bad vermeiden, dass der Heizkörper den ganzen Tag auf Hochtouren läuft und somit viel Energie verschwendet wird. Die Thermostate ermöglichen, dass die Heizung nur zu den Zeiten, in denen man das Bad auch wirklich benötigt - morgens und abends - höher gedreht wird.

Quelle: bild.de,
Bild: loop_oh (Flickr)

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